Sa
29
Aug
2009
Bericht 2: Sydney
Donnerstag
Von ebenfalls „Linksverkehr Rolltreppen“, über australische Ratten, bis hin zum Surfparadies, Sydney hat für jeden was zu bieten.
Guten morgen halb acht in Sydney. Uli und Kim sind schon wieder unterwegs. Und das ist kein Scherz, denn immer noch hängen wir an der deutschen Zeit. Ihr seht wir sind ganz nah mit euch verbunden.
Kaffee geholt und erst mal in UNSEREM Park gefrühstückt, wenn wir die Schokobrötchen von unserem neuen Lieblingsbäcker (s. 1 Bericht) als Nahrung bezeichnen können. An diesem Punkt pflegen wir zu sagen „Der Hunger treibt´s rein“. So „gut genährt“ stürzten wir uns auf unsere Reiseplanung. Bewaffnet mit Reiseplaner, Australienkarte und viiiiiiel Enthusiasmus ging es bei 20 Grad im Schatten um ca. 9.00uhr an die Arbeit. Zu viele Orte und Sehenswürdigkeiten die wir sehen wollen. Ein Blick in den Geldbeutel, toll wir wollten doch ALLES sehen. Gut okay bleiben Sydney, Melbourne, Adelaide, Kangoroo Island ( jaaa Uli fährt mit dem Schiff, trotz Seekrankheit, Uli mutig, Kim glücklich), Alice Springs (Steine gucken), Cairns, Port Douglas, Mackay, Townsville, Brisbane. Da haben wir uns ganz schön was vorgenommen.
Planung beendet ab geht’s an Strand. Zunächst musste aber geklärt werden wie kommt man dahin? Metro gefunden und zehn Minuten später standen wir am Bondi Junction. Das ist die Metrostation von der aus man zum Beach laufen bzw. mit dem Bus fahren kann. Für alle Frauen zuhause hier gibt’s auch super Shoppingläden. Wieder mal in Eigenregie versuchten wir unser Glück den Weg zum Beach zu finden. Diesmal aber nicht allzu lange, wir haben schließlich dazu gelernt und fragten lieber mal nach wie wir hinkommen. Schließlich nahmen wir den Bus. Australische Busse sind mit Vorsicht zu genießen es ist nie klar, ob sie den Berg runter oder hoch rollen.
Am Ziel angekommen kurzes Schweigen und Einstimmigkeit „WIE SCHÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖN“. Strahlend blaues Wasser und weißer Strand begrüßten uns und sofort war klar, warum der Bondi Beach ein Surfparadies ist. Wir legten uns an den Strand und genossen die Aussicht in jederlei HinsichtJ.
Bevor wir den Heimweg antraten wollten wir uns zu mindestens die Shoppingmöglichkeiten ansehen, wirklich nur ansehen, versprochen. Nach dem Kim die Rolltreppe fast hinunter stürzte (Kim: „ Kann ja keiner mit rechnen, dass die Rolltreppen auch Linksverkehr haben!“) ging es zurück ins Hostel. Vom Hunger getrieben wagten wir uns das erste Mal im Dunkel nach draußen (na schön wir geben zu es war erst 19.00Uhr). Bei einem kleinen billigen Italiener gönnten wir uns Essen zum Mitnehmen und wie gewohnt gingen wir in unseren Park. Wir waren nicht allein. Genüsslich aßen wir (endlich mal was warmen Essbares zu Essen unser Magen glaubte es kaum) und plötzlich Schrie Uli drauf los (Kim ist jetzt taub). Halb stehend und zitternd deutet Uli auf ein kleines, graues Tier. Ja hier gibt es auch Ratten. Es schien als hätte die Ratte noch ihre Kollegen gerufen, denn es wurden sichtlich mehr. Und mit jeder neuen Ratte aß Uli schneller. Gerade erst vom Schock erholt (und Kim von ihrem Lachanfall) verließen wir schnellen Schrittes den Park. Plötzlich. Hinter einem Baum. Rote Augen. AAAAARRGGGGH. Die Kreatur beäugte uns und verfolgte uns schließlich bis zur nächsten Ampel. Wir hatten genug und waren heil froh als wir sicher im Hostel waren, wo wir wieder einmal total müde ins Bett fielen.
Freitag
Den Freitag mal kurz gehalten. Nachdem wir erfolgreich einen Zug nach Melbourne gebucht haben (Dienstag geht’s los. Geschlagene 11 Stunden durch Australien) wollten wir uns in den Sydney Tower wagen. Vom weiten war Kim fest davon überzeugt, dass das Ding ja überhaupt nicht hoch ist. Kaum standen wir richtig davor wurde sie umgestimmt (Uli: „Sag ich doch, doch riesig“). Frohen Mutes und der quälenden Frage „Leiden wir vielleicht doch unter Höhenangst?!“ Bis zur ersten Etage haben wir es geschafft. Nicht sicher worauf wir uns ein lassen würden (Bilder vom „Freien Fall“) suchten wir das Weite. Stattdessen liefen wir zu unserem Lieblingsplatz der Harbourbridge. Wir genossen die Aussicht, hinter uns die beleuchtete Harbourbrige und links von uns das Opera-House.
Gemütlich ließen wir den Tag ausklingen.
Samstag
Gescheiterter Strandtag wurde zum gemütlichen Hostel-Day!
Eigentlich wollten wir noch mal die Sonne genießen und ein vorläufig letztes Mal zum Bondi- Beach fahren, doch das Wetter machte uns ein Strich durch die Rechnung und so legten wir einen Hostel-Day ein. Gemütlich auf unserem Zimmer hockend schreiben wir euch gerade diesen Bericht und schauen uns die Fotos der letzten Tage an. Später werden wir uns noch mal raus begeben und spazieren gehen.
Wir wünschen euch allen ein schönes Wochenende und freuen uns wie immer über Nachrichten von Daheim.
Eure Kim und Uli
DERZEITGER STAND:
Wie im Bericht schon kurz erwähnt haben wir unsere Route neu geplant. Da auch in Australien die Wirtschaftskrise, wie auch die Autokrise angekommen zu sein scheint, ist ein Autokauf derzeit undenkbar. Werden uns dementsprechend auf öffentliche Verkehrsmittel umstellen müssen. Desweiteren haben wir immer neue Leute kennengelernt, die aufgrund fehlender Jobs wieder nach Hause fahren. Es darf also spannend bleiben, wie lange wir hier wirklich bleiben können. Drückt uns die Däumchen;-).
P.s.: Die Rätsels-Lösung…Naaaaaa wer weiß es????????
WIR. Sherlock Holmes und Miss Marple waren wieder einmal erfolgreich sind wir doch tatsächlich mitten in Chinatown gelandet.
hi maedels...
muss jetzt echt mal ein gaaaanz grosses lob von amrika zu euch rueber schicken (auch wenn wir 13 h zeitunterschied haben)...macht voll spass euren bericht zu lesen...dauemchen hoch!!!
wunesch euch viel glueck, wegen der jobsuche...und wenns nicht klappt (was wir ja nicht hoffen wollen), kommt ihr einfach mal bbei mir hier in den usa vorbei, es gibt genuegend freche kinder zu
beaufsichtigen....
macht weiter so...
kussi
www.caro-in-usa.blogspot.com
hihi
