Do
17
Sep
2009
CAIRNS PART 2 und DAYTOUR KURANDA
So willkommen zurück bei unserer kleinen Cairnstour!
Was bisher geschah: Wir hatten da ja ein kleines krabbelndes Bed Bugs-Problem (Bettwanzen) und nach einfrieren inklusive unserer Sachen, scheinen sie den Kampf aufgeben zu haben und unser Zimmer und unsere Sachen sind Wanzenfrei…hoffen wir.
Unseren Botanic Garden Tag haben wir um einen Tag verschoben. Mal wieder in Eigenregie ging es auf die Suche und vor allem auf die Wanderung. Nach eineinhalb Stunden kamen wir endlich an und mussten triefend Nass eine teure Cola kaufen. Dann waren wir wieder gestärkt für den Durchmarsch. Wir werden langsam zu Pflanzenliebhabern und vor allem zu Botanic Garden Kennern und Verweilern (An unsere Mütter: Das heißt nicht, dass wir wenn wir wieder zurück sind die Gartenarbeit übernehmen, zu mindestens nicht freiwilligJ). Gemütlich machten wir uns an unsere neuerworbenen (stolz) Bücher, natürlich auf Englisch. Ganz ruhig blieb es aber nicht, denn wir bekamen immer mal wieder Besuch von Vögeln aller Art. Schließlich traten wir den Rückweg an, Hust, wir nahmen den Bus. Wir hatten immerhin auch für den nächsten Tag eine Daytour nach Kuranda geplant.
DAYTOUR KURANDA
Von aufregender Skyrailtour, über monsterartige Wassertiere, bis hin zu zuckersüßen Geschöpfen, was will man dazu sagen, außer mal wieder einem gelungenen Tag!
Früh in der Früh standen wir auf und machten uns fertig für einen langen Tag. Wie für Australien üblich wurden wir vom Coach (Bus) abgeholt und zur Railway Station gebracht. An diesem alten, aber idyllischen Bahnhof ging es weiter mit einem ebenso alten Zug. Die Zugfahrt sollte uns hinauf führen in das im Regenwald liegende Dorf Kuranda. Es ging über waghalsige Brücken, vorbei an unglaublichen Schluchten und traumhaften Wasserfällen, diese immer wieder begleitet von „AAHS“ und „OOHS“, der Passagiere. Schon jetzt war klar: der Tag kann nur gut werden. Okay natürlich nicht ganz ohne Zwischenfälle, denn unser „Darling“ (die Organisatorin, die es pflegte uns „Darling“ oder „Sweety“ zu nennen) war leicht Busy und vergaß mehrmals hintereinander uns Sticker zu geben, die wir später brauchten. Naja, was sagt man dazu, leicht genervt, weil wir sie fünfmal danach fragen mussten, um hinterher festzustellen, dass sie keine mehr hat und wir dann zu sehen müssen, wie wir das den Menschen erklären, die die Sticker von uns sehen wollen.
Vorerst guckten wir uns Kuranda an und merkten schnell, dass Kuranda ein kleines Touristendörfchen ist, was nur minder interessant war. Da wir langsam diese ganzen Souvenirläden in und auswendig kennen Uli:“ Ich kann es nicht mehr sehen!“ und Kim: „Überall das Gleiche! Lass uns bald die Geschenke für unsere Lieben daheim kaufen, damit ich es nicht mehr sehen muss!“, wurden wir uns einig und es ging zügig zur Skyrail (Seilbahn). Eine unglaubliche Aussicht erwartete uns. Aber auch manch Schreckenssituation, weil unsere Gondel so hoch oben, doch ganz schön gewackelt hat. Man mag es kaum glauben wir sind doch heile angekommen und werden dieses Erlebnis wohl nicht so schnell vergessen.
Die nächste Station hieß Hartley Greek Crocodil Farm. Dort begrüßten uns doch tatsächlich Krokodile. Kim: „Ich moag ni.“
Zunächst gab es eine kleine Snakeshow, wo wir eine Schlange von Weitem sehen konnten. Was es für eine Schlange war bekamen wir nicht mit, weil das Kind neben uns, es doch tatsächlich schaffte die Lautsprecher zu übertönen. Uli: „Waren wir als Kinder auch so schlimm!?“
Auf auf, auf See. Oder sagen wir in die Höhle, Hust, Hölle des Löwen, Hust, ääh ääh, Krokodil.
Vom Bootsfahrer aufgeklärt, doch bitte nicht die Füße und Hände ins Wasser zuhalten („Hallo bin ich lebensmüde!“(Kim) und Uli: „Höhö sind doch überall Scheiben vor!“) konnte es losgehen. Und schnell wirklich schnell, hieß es Vorsicht Krokodil. Sie schwammen direkt an unserem Boot vorbei und zeigten uns netterweise wer hier der Chef ist. Achso Zähne zeigen konnten sie auch. Als Surprise Surprise gab unser Bootsfahrer, den kleinen Rackern Fleisch und wir sahen die Krokodile in ihrer vollen Pracht aus dem Wasser springen. Später konnten wir noch ein gefräßiges Krokodil in einer Crocodil-Show sehen. Auch hier hatten wir das Glück wieder neben dem oben genannten Kind zu sitzen, dass mal wieder allen mitteilen musste, dass es rumsitzen nicht mag, darauf Kim: „ Boah ich muss mich eh schon aufs englische konzentrieren ich schmeiß dat Kind gleich ins Wasser!“ Uli: „ Ja die Vorstellung gefällt mir!“ Danach, also nach der Krokodilshow, hatte Kim aber genug und so zog es uns noch zu den weniger gefährlichen Koalas. Und man sind die süß. Völlig entzückt hatten wir sogar das Glück einen streicheln zu dürfen. An dieser Stelle darf verraten werden, dass sie wirklich so schön flauschig und fluffig (wie Uli es nennt) sind wie sie aussehen.
Ein traumhafter Tag geht zu Ende und jetzt sitzen wir gerade auf unserm Balkon, lassen den Tag nochmal geschehen und schauen uns noch ein paar Fotos an.
Wir grüßen euch und drücken euch aus dem wunderschönen Australien
Eure Uli-Junimond und Kim-Possible
Freut mich dass ihr das Bettwanzenproblem überlebt habt und dass eure Klamotten noch alle da sind :) Aber dafür gabs doch wenigstens nen kostenlosen Waschgang vom "Hotel" oder?^^
