KIM UND ULI IN AUSTRALIEN Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von uns entfernt...

Mo

28

Sep

2009

Cairns Part 3

Abschlussbericht Cairns

Freitag

Nach unserer wunderschönen Daytour verbrachten wir den Donnerstag mit schwimmen und bräunen an der Lagune, der Schwimmgelegenheit direkt am Meer.

Freitag entdeckten wir unseren geliebten Supermarkt COLES, dort mussten wir uns gleich pinke Bags kaufen und freuten uns wie kleine Kinder. Nicht das ihr denkt, die wären jetzt irgendwie besonders groß oder so, im Prinzip sind es einfache Stoffbeutel, aber eben von COLES und für 1 Dollar mehr als toll. Wir werden sie euch in Deutschland dann voller Stolz präsentierenJ.

Nebenbei liefen wir auch an einem Kino vorbei und entschlossen uns für den Abend ein Film anzuschauen. Es sollte zu dem Inglourious Basterds gehen. Voller Freude stiefelten wir los und natürlich sollte auch das altbegehrte Popcorn nicht fehlen. Während Uli noch schnell zur Toilette huschte, dachte sich Kim, sie probiert schon mal, wird ja keiner merken;-). Als Uli wiederkam entdeckte sie Kim voll genervt und mit verzogener Miene: „ Probier mal das Popcorn!“ Bei Uli hörte man es Klicken: „ Nee ne, das ist jetzt nicht gesalzen oder?!“ Doch so war es. Beide dachten sich sie essen nen Paar und gewöhnen sich dann an den Geschmack, auch mittels Uli´s Taktik: „ Du musst gucken, dass du nicht auf die Geschmacksnerven beißt, dann geht’s...Doch nicht!“

Dancend ging es dann in den Kinosaal. Jaaa wirklich dancend, denn als wir in den noch leeren Saal kamen lief so gute Musik, dass wir es uns nicht nehmen ließen, ein wenig unseren Körper zu schwingen. Der Film war dann überraschenderweise halb deutsch, halb englisch und ein little bit (höhö Mama-Silke) französisch! Uli ganz überrascht: „Ich kann ja doch noch ein bisschen französisch!“

Alles ins allem ein toller Abend!

Den Tag drauf, wollten wir nochmal im Botanic Garden verbringen, so schön ruhig und einsam und verlassen…ääh merkt ihr was?! Als ob Kim und Uli jemals so ruhig und einsam und verlassen einen Tag verbringen könnten. Also es war so: Wir saßen und lagen so schön im Botanic Garden in der Sonne es war ruhig und einsam und nein nicht verlassen. Plötzlich tummelten sich immer mehr Menschen um uns rum. Mit Sommerkleidern und Hawaiihemden und irgendwie war da auch eine Frau dabei, die einen Klapptisch aufstellte und diesen anfing zu verzieren. Wir waren verwirrt. Sollte das etwa eine Hochzeit werden? JAAA tatsächlich. Kurze Zeit später, traf die Braut ein es wurde mal schnell geheiratet, nur noch kurz Fotos geschossen und schon war das nächste Paar bereit für den Bund des Lebens.

Dahin mit der Ruhe, aber war trotzdem ganz nett;-).

Am Abend ging es zur altbegehrten Freisrurfinganlage (also Internet). MC Donald’s! Von Johnos Klängen begleitet (*sing*: Stand by me, Do no (´t) much about historie… ganz genau wussten wir nie was er sang, weil er Melodie und Text täglich änderte), aber wir vermissen unseren Johny jetzt schon.

Jedenfalls lernten wir dort Axel, Thomas und Thorsten kennen, die drei Jungs aus Deutschland versuchen ebenso ihr Glück, als Work and Traveler hier in Down Under…viel Glück euch dreien, vor allem mit eurem neuen Auto;-).

 

Daytour Green Island am 22.September 2009

Früh sollte es los gehen zur beschaulichen Insel Green Island. Vor der Bootsfahrt graute es uns etwas, da wir nicht wussten, wie Uli´s Seekranker Magen, dass alles übersteht. Dank Zofran klappte aber alles und wir landeten unbeschadet am Ziel.

Es zog uns sofort zum Traumstrand ins traumhafte Wasser. Ein paar Ründchen gedreht und der Hunger trieb uns wieder zurück aufs Boot. Lecker gefuttert inklusive Melonen, darüber freuten sich unsere Körper, hatten schon lange keine Vitamine mehr gesehen;-).

Dann ging es zur Umrundung und Erkundung der Insel. Süß is se. Nun war es Zeit für das Glasbottom Boot. Dort hin musste Kim allein, denn Uli vertraute ihrem Magen und Zofran nicht gut genug, um das auch noch zu überstehen. Kim saß somit das erste Mal seit 5 Wochen ohne Anhängsel zwischen anderen Schaulustigen. Im Boden des Bootes waren Scheiben, sodass man beim Hinuntersehen den Great Barrier Reef sehen konnte, mit samt seinen Pflanzen und Fischen.

Anschließend ging es in das Submarine Boot, wo sich dann auch Uli rein traute. Hier sitzt man sozusagen unter Wasser und kann rechts und links den Great Barrier Reef sehen. Wir verrenkten uns Teilweise die Hälse und wussten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Aufjedenfall war es eine aufregendes Erlebnis! An unsere jungen Leser: Wir haben Nemo verzweifelt gesucht, aber leider nicht gefunden, er tummelt sich bestimmt noch in Sydney rum, wo wir wieder nach ihm Ausschau halten werden!

Die Rückfahrt genossen und der Tag war auch schon wieder zu Ende. Eine kleine Überraschung sollte aber noch folgen. Beim Abendessen in unserem Hostel Gilligans, kam uns ein vollbepackter junger Mann entgegen, der schnurstracks auf unseren Flur zu ging. Kim sagte noch: „Na wenn wir nicht schon vollbeleckt wären auf unserem Zimmer, könnte man meinen er wolle zu uns. Ist ja immer so, alles was in unseren Flur geht kommt auch in unser Zimmer!“ Kurz drüber gescherzt, aber dann keinen Gedanken mehr daran verschwendet aßen wir zu Ende (Überrings Toast und Cornflakes wie immer;-)). Zurück in unserem Zimmer…VERWIRRUNG. Was tut der junge Mann hier? Hat er sich verlaufen? Nein hatte er nicht kurzer Hand wurden aus einem 6-Bettzimmer ein 7-MANN-Zimmer. Wie das gehen soll? Man nehme: Zwei halbe Frauen, ein ganzen Schweden, ein ganzen Briten, ein ganzen Iren (sowas von Ganz, aber dazu später) und zwei Franzosen bzw. Männlein-Weiblein sozusagen Pärchen, die sich ein Bett teilten. Rechenfehler oder? Nein, denn die zwei halben Frauen brauchen trotzdem zwei ganze Betten;-).

Kurz um wir waren einer zu viel. Naja. Wird’s halt etwas eng die Nacht. Leider nicht nur eng. Sondern auch mal wieder laut. Der Neue, der uns anfangs noch etwas leid tat in ein volles Zimmer geraten zu sein, entpuppte sich als Schnarcher al la Juan Carlos. Unser Franzose von uns wegen seines vollen Bartes und sonstigen Aussehens liebevoll Abraham genannt und seine Freundin wurden davon ebenfalls geweckt. Nach kleineren Wutanfällen, die auch zu Lachanfällen führten, fasste sich Abraham ein Herz und versuchte den Ir(r)en wach zu bekommen, in etwa so: „ Ey man, sorry man, HEY MAN…MAN!...(verzweifeltes) Excuse me man!“ Half alles nichts. Wir kamen aus dem Lachen, eher verzweifelter Natur nicht mehr heraus. Uli probierte es noch mit der Türknallmethode, aber selbst das hatte keinen Erfolg. Schließlich hatte der Franzose genug und schuppte den Schnarcher auf die Seite…was war das?? Konnte es tatsächlich Stille sein? Nicht im Klaren, ob er überhaupt noch atmete, ja sorry war uns in dem Moment auch egal, schliefen wir alle wieder ein.

Den nächsten Morgen beim Frühstück noch etwas verschlafen trauten wir unseren Augen kaum, als plötzlich Orhan und Felix  (zwei ehemalige Schulkameraden) übern Flur maschierten. Wir verabredeten uns gleich für Nachmittags zum Baden und gingen abends zusammen ein Bierchen trinken. Schon komisch sich 20 000 km von der Heimat entfernt auf ein Bier zu treffen.

An dieser Stelle einen schönen Gruß an euch beiden und noch viel Erfolg und ganz tolle Erfahrungen hier Down Under.

Der nächste Tag begann mit Rucksack packen und auschecken. Das Warten auf Townsville hat begonnen.

Wir verbrachten den Tag mit Essen, Internet, Essen, Internet usw. und ließen uns am Cityplace nieder und lauschten einer sehr guten Liveband und genossen rund um die Sonne und Atmosphäre. Schließlich ging es nochmal was essen und dann endlich auf nach Townsville.

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