KIM UND ULI IN AUSTRALIEN Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von uns entfernt...

Do

29

Okt

2009

Byron Bay

Listen: Bericht lesen auf eigene Gefahr, Eltern haften für ihre Kinder!

Don´t worry be Byron

In Byron ist alles gechillt und mit viel Harmonie und Frieden…PEACE.

Sofort schlossen wir uns diesem Feeling an und es wurde ganz gechillt zum Strand gegangen. Wo wir uns ganz easy in den Sand  chillten und uns später in die Wellen groovten. Danach schlenderten wir durch Byron, wo wir uns mit ein paar Homies unterhielten und schließlich im Vollkommenden Einklang zwischen Körper und Seele schlafen legten. Natürlich vergaßen wir dabei nicht zuvor, die Bäume zu umarmen und den Blumen Gute Nacht zusagen. In Byron fanden wir auch den Frieden mit der Natur.

Völlig relaxt ging es am nächsten Tag wieder zum Strand. Guten Morgen Sonne! Kurz das Ritual des  Sonnengruß durchgeführt, wobei Uli Kim umrannte, die danach noch den Vulkan machen musste um nicht die Balance zu verlieren.

Wieder ging es ins Meer, wo es weniger lässig zu ging wie am Tag vorher. Mehrfach gluckerten wir unter und tauchten an völlig verschieden Orten wieder auf. Die Wellen rissen uns die Füße weg, so schnell konnten wir unsere Seele nicht darauf einstellen. Uli versuchte es mit der Selbstgesprächstherapie, in der sie sich selbst Befehle gab. Kim hörte sie immer wieder Wörter schreien wie: „Aufstehen!“ „Schnell!“ oder einfach nur „Hilfe!“. Genützt hat es nichts. Ebenso wenig Kim´s Versuche sich mit den Wellen anzufreunden, indem sie ihnen entgegen schwamm getreu dem Lied: „ Wir müssen aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander umzugehen, aufstehen aufeinander zugehen und uns nicht entfernen, wenn wir etwas nicht verstehen!“ An dieser Stelle darf verraten werden, dass die Wellen zu keiner Freundschaft bereit waren. So kam es zu den ein oder anderen Wehwehchen, die wie folgt kommentiert wurden. Kim: „Uli ich glaub ich hab mir den Finger gebrochen!“ oder „Uli schau mal, ob da ein Knochen rausguckt, hab da voll die Welle abbekommen!“ Uli klagte: „ Scheiße schon wieder aufs Knie geknallt!“ und nach einer mörderischen Welle, bei der Uli erst nach gefühlten 10 Minuten wieder auftauchte, weil sie im Wasser mehrere Loopings und Schrauben gedreht hatte: „ Kim, das war das Zeichen, ich sollte besser rausgehen!“

Um unser inneres Gleichgewicht wieder zu finden, sonnten wir uns noch ein wenig und gingen zurück. Der nächste Tag verlief ähnlich. Am Abend bei unserem üblichen Essensritual wurden wir von einem Leguan angefallen. Dieser verfolgte uns bis zum Haus, wo wir uns, um uns von dem Schreck zu erholen, Räucherstäbchen für Schrecksituationen anzündeten. Es ging zu Bett.

Am vierten Tage packten wir wieder unser Koffer, diesmal mit einem großen Haufen Peace, Harmonie und Glückseligkeit. Nachdem wir uns von unserer Seelenverwandten verabschiedeten, die uns noch wertvolle Tipps fürs Leben gab, machten wir uns auf den Weg zum Bus. Mit so viel innerer Zufriedenheit kamen uns die Rücksäcke gleich nicht mehr ganz so schwer vor.

Byron weinte um uns und schickte der Regenfreundin im Himmel, dass Zeichen Tränen fließen zu lassen. Es regnete die ganze 13 stündige Busfahrt nach Sydney.

Hiermit sind wir wieder an unserem Startpunkt angekommen. Wir werden Sydney noch eine Weile genießen und all die Dinge anschauen, die wir in unserer 1. Woche nicht gesehen haben.

Wie hoffen wir konnten euch mit diesem Bericht ein bisschen mehr Frieden ins Leben bringen und wünschen euch ein harmonisches Wochenende

Rest in Peace and don´t worry

Uli und Kim

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