KIM UND ULI IN AUSTRALIEN Jedes Abenteuer ist nur eine Entscheidung von uns entfernt...

Hier erfahrt ihr alle News über unsere Australienreise

Do

29

Okt

2009

Byron Bay

Listen: Bericht lesen auf eigene Gefahr, Eltern haften für ihre Kinder!

Don´t worry be Byron

In Byron ist alles gechillt und mit viel Harmonie und Frieden…PEACE.

Sofort schlossen wir uns diesem Feeling an und es wurde ganz gechillt zum Strand gegangen. Wo wir uns ganz easy in den Sand  chillten und uns später in die Wellen groovten. Danach schlenderten wir durch Byron, wo wir uns mit ein paar Homies unterhielten und schließlich im Vollkommenden Einklang zwischen Körper und Seele schlafen legten. Natürlich vergaßen wir dabei nicht zuvor, die Bäume zu umarmen und den Blumen Gute Nacht zusagen. In Byron fanden wir auch den Frieden mit der Natur.

Völlig relaxt ging es am nächsten Tag wieder zum Strand. Guten Morgen Sonne! Kurz das Ritual des  Sonnengruß durchgeführt, wobei Uli Kim umrannte, die danach noch den Vulkan machen musste um nicht die Balance zu verlieren.

Wieder ging es ins Meer, wo es weniger lässig zu ging wie am Tag vorher. Mehrfach gluckerten wir unter und tauchten an völlig verschieden Orten wieder auf. Die Wellen rissen uns die Füße weg, so schnell konnten wir unsere Seele nicht darauf einstellen. Uli versuchte es mit der Selbstgesprächstherapie, in der sie sich selbst Befehle gab. Kim hörte sie immer wieder Wörter schreien wie: „Aufstehen!“ „Schnell!“ oder einfach nur „Hilfe!“. Genützt hat es nichts. Ebenso wenig Kim´s Versuche sich mit den Wellen anzufreunden, indem sie ihnen entgegen schwamm getreu dem Lied: „ Wir müssen aufstehen, aufeinander zugehen, voneinander lernen, miteinander umzugehen, aufstehen aufeinander zugehen und uns nicht entfernen, wenn wir etwas nicht verstehen!“ An dieser Stelle darf verraten werden, dass die Wellen zu keiner Freundschaft bereit waren. So kam es zu den ein oder anderen Wehwehchen, die wie folgt kommentiert wurden. Kim: „Uli ich glaub ich hab mir den Finger gebrochen!“ oder „Uli schau mal, ob da ein Knochen rausguckt, hab da voll die Welle abbekommen!“ Uli klagte: „ Scheiße schon wieder aufs Knie geknallt!“ und nach einer mörderischen Welle, bei der Uli erst nach gefühlten 10 Minuten wieder auftauchte, weil sie im Wasser mehrere Loopings und Schrauben gedreht hatte: „ Kim, das war das Zeichen, ich sollte besser rausgehen!“

Um unser inneres Gleichgewicht wieder zu finden, sonnten wir uns noch ein wenig und gingen zurück. Der nächste Tag verlief ähnlich. Am Abend bei unserem üblichen Essensritual wurden wir von einem Leguan angefallen. Dieser verfolgte uns bis zum Haus, wo wir uns, um uns von dem Schreck zu erholen, Räucherstäbchen für Schrecksituationen anzündeten. Es ging zu Bett.

Am vierten Tage packten wir wieder unser Koffer, diesmal mit einem großen Haufen Peace, Harmonie und Glückseligkeit. Nachdem wir uns von unserer Seelenverwandten verabschiedeten, die uns noch wertvolle Tipps fürs Leben gab, machten wir uns auf den Weg zum Bus. Mit so viel innerer Zufriedenheit kamen uns die Rücksäcke gleich nicht mehr ganz so schwer vor.

Byron weinte um uns und schickte der Regenfreundin im Himmel, dass Zeichen Tränen fließen zu lassen. Es regnete die ganze 13 stündige Busfahrt nach Sydney.

Hiermit sind wir wieder an unserem Startpunkt angekommen. Wir werden Sydney noch eine Weile genießen und all die Dinge anschauen, die wir in unserer 1. Woche nicht gesehen haben.

Wie hoffen wir konnten euch mit diesem Bericht ein bisschen mehr Frieden ins Leben bringen und wünschen euch ein harmonisches Wochenende

Rest in Peace and don´t worry

Uli und Kim

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Do

22

Okt

2009

Brisbane Teil 2

Brisbane 2. Woche: Abschlussbericht

Vom Minimonopoly über gute Australische Künstler bis hin zu gammel reichen Tagen.

 Zunächst mussten wir das Zimmer wechseln, dass heißt alles einpacken, auschecken und woanders wieder einchecken und auspacken, eine blöde Prozedur, aber was will man machen. Danach schlenderten wir zum Botanischen Garten und schauten uns das Parlament von Queensland an, alles nicht weiter spannend.

Abends hatten wir absolut keine Lust zu kochen und machten uns auf zu McDonalds, dort entdeckten wir Mini-Gesellschaftsspiele die es zu den Menüs dazu gab. Gönnten uns doch gleich mal ein Minimonopoly. Mussten es gleich mal ausprobieren, hatten eine Menge SpaßJ.

Am Samstag wollten wir eigentlich mal wieder zur Lagune zum Sonnenbaden. Doch auf dem Weg dahin wurden wir von einer verdammt guten Navyband aufgehalten. Die machten so gute Stimmung auf dem Marktplatz, dass wir zum zusehen verleitet wurden. Wir sind immer wieder erstaunt, wie gut die Künstler hier in Australien sind, denn als wie dann später als geplant an die Lagune kamen,  machte ein Straßenkünstler so gut auf sich Aufmerksam, dass wir auch ihm zu schauten. Mit viel Witz, Feuer und Talent schaffte er es die Menge (die sich mittlerweile um ihn scharte) und uns zu begeistern. Der Rest des Tages wurde mit sonnen verbracht. Am Abend kamen wir, mal wieder eher durch Zufall, an einem Dancecontest vorbei. Mehrere Schulgruppen traten gegeneinander an und tanzten um die Wette. Das Feeling war überwältigend und wir haben schon seit langen nicht mehr so viele Menschen schreien und gröllen hörenJ. Hatten Gänsehaut pur.

In den weiteren Tagen ist nicht allzu viel passiert. Wir schlugen die Zeit tot und genossen noch ein wenig das entspannte Brisbane-Leben. Zusammenfassend kann man sagen, dass Brisbane mehr Brücken als Straßen hat. Und nun an alle Travelservices:

No German, No Internet, No Small Talk, No Eat, No Work, No Travel einfach NICHTS!

Wir wollten einfach nur in Ruhe die Straße herunter laufen ohne dauernd was verkauft zu bekommen! So das musste mal gesagt werden!

Heute ist dann mal wieder die Wäsche dran und es darf auch schon wieder gepackt werden. Morgen geht es früh nach Byron Bay weiter, wo wir eine weitere Woche verbringen werden.

Von dort aus werden wir uns wieder melden

Wünschen euch eine schöne Woche bis bald

Kim und Uli

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Fr

16

Okt

2009

Brisbane Teil 1

Brisbaaaaaane oder Brissie 1. Woche

Von Regengüssen über intellektuelle Auswanderer bis hin zu einem unvergesslichen Zoobesuch, auch Brisbane wird uns in Erinnerung bleiben.

Nach nur 4 Stunden Fahrt waren wir schon an unserem Ziel  Brisbane. Das YHA auch gleich gefunden. Sind darin mittlerweile richtige Profis. Klamotten untergebracht und Mensch wir haben sogar Schränke, ist denn das die Möglichkeit?!

Schnell das Hostel erkundet und ja es ist wirklich schön und sogar hochmodern, wir sind fasziniert.

Am nächsten Tag hieß dann die erste Mission…einkaufen bei COLES, nichts gesundes aber dazu billiges Zeug zum Essen gefunden. Aufgabe erledigt. Zweite Mission: Brisbane erkunden. Dazu gehört natürlich auch die legendäre South Bank. Ein Park mit einer Lagune direkt am Brisbane River, der zur Expo 1988 angelegt wurde (ja wir haben auch was gelernt). Dabei viel uns auch das riesen Riesenrad auf, gut man sah es auch schon von der artenberaubenden Aussicht von der Terrasse unseres Hostels, aber da viel es uns eben genauer auf. Das kommt natürlich auf unsere To-Do-Liste. Danach bummelten wir noch durch die zahlreichen Shoppingläden und Center. Haben nur geguckt, denn wir haben ja kein Geld….mehrJ.  So zweite Mission erledigt. Folgt die dritte Mission. Was tun gegen frieren? Tja wir überlegten: Wetterfrosch anrufen und ihm sagen, er soll gefälligst die Treppe wieder hochsteigen oder lange Klamotten wieder auspacken? Wir entschieden uns für die zweite Variante. Also tief in unseren Rucksäcken gekramt und grimmig unsere Jeans ausgepackt. Zum Glück ist aber auch diese Phase wieder vorbei. Denn unsere Wohlfühltemperaturen von um die 30 Grad sind wieder erreicht (aber hören jetzt besser damit auf, weil wir sonst Angst haben, dass ihr, aus dem kalten Deutschland uns verkloppt, so ein paar Androhungen haben wir ja schon;)). Damit war der erste Tag in Brisbane auch schon wieder überstanden. Und wir mögen die Stadt und entschieden doch gleich zwei Wochen hier zu bleiben.

Für alle Menschen die wissen wollen wie wir uns verändert haben. Uli und Kim sind jetzt intellektuell oder um es auf Deutsch zu sagen wir sind Bücherfreunde und Zeitungsleser und man trifft uns eigentlich jeden Tag in der Bibliothek. Das wir dabei auch das kostenlose Internet nutzen, bleibt dabei nur eine Nebensache. Allerdings haben wir gemerkt, dass uns das Zeitunglesen nicht soo gut tut, da wir dadurch erfahren, was es an unschönen Dingen in der Welt und auch hier in Australien gibt. Wusstet ihr zum Beispiel, dass das Surfers Paradise gefährlicher ist als New York oder das die meisten Menschen, die von der Schweinegrippe erfasst worden sind in Australien leben?! Wir waren entsetzt und es gibt doch ein paar Dinge, die will man lieber nicht wissen oder? Jedenfalls hatten wir uns an den Zustand des NICHTS-WISSENS gewöhnt gehabt, naja vorbei die Zeiten;-).

Da wir schon mal bei der Intellektuellen Phase sind, besuchten wir doch auch gleich mal das Museum von Brisbane. Hier gab es alle möglichen ausgestopften Tiere und wichtige Grundlagen zur australischen Geschichte. So erfuhren wir beispielsweise, dass ein dicker Australier in einem kleinen Segelboot die Welt umsegelte oder wie man die armen Turtles zu Taschen verarbeitete, unschön, das wollten wir nicht so genau wissen. Spaß hatten wir aber allemal und es frustrierte uns auch nicht, dass der kleinste Mensch nur ein klein wenig kleiner war als wir ja okay als Kim.

Am nächsten Tag wollten wir dann mal wieder an unserer Bräune arbeiten. Das Wetter war viel versprechend und so zogen wir samt Schwimmutensil zur South Bank. Gesonnt und geschwommen und wieder gesonnt. Hatten ruck zuck  ein paar Stunden dort mit lesen und Musik hören verbracht, als wir den Rückweg antraten. Wir scherzten noch über die dunklen Wolken als der Regen auch schon begann. Zunächst waren wir noch frohen Mutes, dass es nur ein paar Tropfen sind. Wir hatten uns getäuscht und fanden uns recht schnell am Museum wieder, wo wir das kleine Naturschauspiel betrachteten. Australischen Regen hatten wir bisher nur einmal gesehen und so wie es regnete dachten wir die Welt geht unter. Den Wolken konnte man quasi zusehen, wie sie mit ihrem Regen über Brisbane hinweg zogen. Als dieser sich dann gelegt hatte konnte der Rückweg weiter gehen. An der Brücke angekommen sahen wir einen Mann, der jedes Mal pitsch nass wurde, wenn ein Bus an ihm vorbei brauste. Ein bisschen Schadenfroh wie wir halt sind marschierten wir weiter, bis…ein Bus uns erfasste. Tja kleine Sünden werden sofort bestraft und wir waren auch pitsch nass. Bei jedem weiteren Bus quetschten wir uns an das Geländer der Brücke und schrien, was nicht wirklich viel half.  Zurück im Hostel ging es erst mal duschen.

Lone Pire Koala Sanctuary Park

Genau dort hin verschlug es uns an einem sonnigen Donnerstag. Unser Problem lag mal wieder darin, wie wir diesen ausfindig machen können. Wir wussten nur, dass er außerhalb liegt und man ihn mit dem Bus 445 und 430 erreichen kann. Auf der Suche nach den Stationen standen wir schließlich vor einer Transit Information Tafel. Über unseren Köpfen große Fragezeichen, wir werden einfach aus diesen Plänen nicht schlau. Dies muss wohl auch eine pink gekleidete Dame gesehen haben, die uns ansprach und uns schließlich zu einem Informationscenter führte. Nicht so sicher, ob sie uns wirklich helfen kann liefen wir mit. Noch mehr pinke Damen und ein lautes Gegacker (an Marc: Sogar schlimmer als wir in unseren besten DeutschstundeJ) empfing uns. Das nennt man hier in Australien wohl Spaß am Arbeitsplatz. Sich immer noch nicht vom Lachanfall erholt, wollte uns eine nette Dame weiter helfen, doch so richtig wollte es zunächst nicht klappen, denn sie wurde immer wieder von einem Lachflash eingeholt. Es klappte schließlich doch noch alles und wir gingen ebenfalls lachend aus dem Center zum Bus.

Am Park angekommen empfingen uns die Vögel mit einem „Hello“. Alle Arten artig angeguckt und dann kamen wir schon zu den Koalas. Sooooo viele Wollknolle. Jedes Mal fragten wir uns wie sie es schaffen in den für uns unbequemen Positionen zu schlafen und freuten uns wenn sich mal einer bewegt. Ein Highlight diesbezüglich bleibt aber noch geheim hihi! Es ging weiter ins Kängurugehege, wo man diese auch füttern durfte. Man kann es mit einem Streichelzoo vergleichen nur eben mit Kängurus und nicht mit Ziegen. Anfangs hatten wir schon leichte Angst, dass die uns boxen könnten, sind schließlich schon ganz schön kräftig und schnell. Am Ende jedoch knuddelten wir mit ihnen und hatten jeweils einen neuen Freund gefunden (muss an der Fressenstüte und deren Hunger gelegen haben). Auch total von den kleinen in den Beuteln der Mütter entzückt mochten wir kaum wieder gehen. Schon auf dem Rückweg entdeckte Uli ihre heißgeliebten Wombats. Was an denen so süß ist fragt Kim sich bis heute, hat sie aber trotzdem fleißig fotografiert. Dazu war Uli nämlich vor lauter Hingerissenheit nicht mehr in der Lage.

Es ging schließlich wieder zum Bus und wir sitzen hier noch auf unserem Zimmer, wo wir uns die Bilder vom Tag anschauen und entscheiden, welche für euch veröffentlicht werden.

Das war die 1. Woche in Brisbane eine weitere wird folgen und wir wünschen euch viel Spaß beim Lesen und ein erholsames Wochenende

Vom anderen Ende der Welt (was uns erst langsam bewusst wir) grüßen und drücken euch

Kim und Uli

 

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So

11

Okt

2009

Noosa

Noosa Heads- ein kleines feines Badeörtchen

Da waren wir nun in Noosa. Erst mal auf den Berg hochgekämpft mit gefühlten 100 Kilo auf dem Rücken zu unserer neuen Unterkunft, dass YHA. Nachdem einchecken haben wir uns unseren neue Umgebung angeschaut. Wie beschlossen für den nächsten Tag einen Strandtag einzulegen und für heute Schluss zu machen.

Früh aufgestanden und gefrühstückt ging es ans 50 Meter entfernte Meer. Die Wellen bombastisch und der Strand super. Wir dachten zwar schon die Wellen in Townsville und Emupark wären hoch gewesen, aber nichts da. Wenn wir uns nicht im Wasser tummelten, dann lagen wir entspannt in der Sonne. Okay wieder ertappt ganz so entspannt war es nicht. Denn wir wurden attackiert von bösen, bösen Ameisen. Diese bissen uns und aßen unsere Cookies, sodass wir uns gezwungen sahen in den Sand  um zuwandern. Als die Sonne langsam unterzugehen schien machten wir uns auf zum Hostel und verließen unser Zimmer nur um noch schnell was zu essen.

Am nächsten Morgen hieß es dann mal wieder Koffer packen, auschecken und jaaa auch warten. Die Zeit verbrachten wir mit Wellen gucken und mit Büchern kaufen. Im Buchladen ließen wir lange Zeit verstreichen, bis Kim endlich ein vernünftiges Buch gefunden hatte, denn Uli wurde schnell fündig.

Kaufte sie doch tatsächlich das erste Twilightbuch. Kim voll entrüstet: „ Wie du auch noch? Du bist nicht mehr meine Freundin!“

Da Kim auch nicht leer ausgehen wollte, aber absolut keine Ahnung hatte was sie lesen wollte, fragte sie eine Mitarbeiterin. Diese bot ihr dann die Bücher bis 18 an, na wenn das kein Kompliment ist;-).

Die Busfahrt nach Brisbane verlief dann unspektakulär und das Finden unserer neuen Unterkunft auch. Eingecheckt kurz noch eine Runde spazieren gegangen und dann ab ins Bett.

 

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So

11

Okt

2009

Rockhampton/Emu Park

Rockhampton oder sollen wir Emupark sagen???

 

Von einer vollgestopften Busfahrt über das weite Nichts bis hin zum Nichts. Ääh ja hier gabs viel Nichts oder sollen wir Nichts sagen?!

Okay da wir euch doch ein bisschen erklären wollen, was wir mit dem Nichts meinen und was wir im Nichts getan haben fangen wir erst einmal mit unserer Busfahrt an:

Eigentlich war die Busfahrt recht angenehm wir schauten ein, zwei DVDs und taten das was wir immer taten, sitzen. Aber sitzen ist nicht gleich sitzen, denn wenn man das Glück hat genug Plätze zu Verfügung zu haben, dass man zwei Sitze für sich hat, dann ist eine Busfahrt wirklich gelungen. Ganz so sah es noch am Anfang aus, bis auf halber Strecke. In Airlie Beach stiegen so viele Menschen ein, dass wir dachte sie passen gar nicht mehr alle mit in den Bus, gefühlt war es auch so. Schließlich saßen wir die nächsten 5 Stunden wie ein geklätschte Sardinen auf unseren Plätzen und wünschten uns, die Zeit würde ganz schnell rum gehen. Da wir auch noch das gott verdammte Glück hatten zwei sowas von soziale Menschen vor uns sitzen zu haben, die ihre Sitze ohne Rücksicht auf Verluste nach ganz hinten manövrierten, von Uli kam nur noch: „ Na so eine sch***e jetzt hat die mir auch noch die Flasche vor das Knie gedonnert!“, wurde die Busfahrt langsam unangenehm. Völlig geschafft standen wir um halb sechs morgens mit Sack und Pack an der Greyhoundstation in Rockhampton. Unsere Reise war damit aber noch nicht beendet. Da wir noch auf unseren Pick-Up von unserem neuen 1-wöchigen Zuhause warten mussten, gingen wir erst mal frühstücken. Pünktlich holte uns eine sehr freundliche Dame ab und weiter ging es Richtung Emupark. Hier angekommen traf uns erst mal ein Schlag, Nein nicht weil es ein schreckliches Hostel war, sondern ein so schönes wie wir es noch nie zuvor hatten. Nach einer kleinen Führung über das Gelände (auch neu für uns) ging es in unser 4-Bettzimmer in dem wir doch tatsächlich eine GANZE WOCHE für uns allein waren. Hatten wir schon erwähnt, dass wir sogar ein eigenes Bad hatten und ein Pool vom Balkon aus zu sehen?? Wir fühlten uns wie Prinzesseinnen auf den Erbsen und breiteten uns aus. Achso unsere Kronen haben wir nicht gefunden, dafür aber den Strand direkt um die Ecke.

Den ersten Tag ging es auch gleich zum Strand, wo wir den ganzen Tag verweilten und uns den Buckel bräunten, um uns rum waren nur einzelne Einsame Seelen, sodass wir das Gefühl hatten fast völlig allein zu sein. Schön war´s.

Uli´s  20. Geburtseltag oder wie es Uli sagen würde Uli´s Tag des alt Werdens!!!

In der Nacht um kurz nach 12 machte Kim noch einmal die Augen auf: „ Uli bist du noch wach?! Halloooo?!“ –„Hää??“ –„Happy Birthday, ne!“-„Oh ja danke, kann ich weiter schlafen?“ – „Alte Frauen sollte man ruhen lassen Gute Nacht dann und ich sing dann morgen!“

Ja so begann Uli´s 20. Geburtstag! Am Morgen machten wir uns fertig für die Busfahrt ins Shoppingcenter nach Rockhampton. Wer hier wen fertig macht ist dann hier die Frage?! An der Bushaltestelle dann mal wieder das Problem, stehen wir hier richtig, kommt der Bus von links oder von rechts?! In welche Richtung liegt Rockhampton eigentlich? Haben es dann aber doch geschafft mehr aus Intuition, als aus wirklichen Wissen. An unserer Busfahrerin ist allerdings eine Rennfahrerin verloren gegangen. Das der Bus nicht schon hinüber ist und nicht schon sämtliche Klippen hinunter stürzte ist und bleibt wohl auch ein Rätsel. Eine Stunde lang folgte das Rennen durch die Landschaft und bei den einen oder anderen Talfahrten wurde uns doch ein wenig übel. Immer noch wackelnd stiegen wir aus dem Bus und wollten gleich mal schauen, wann wir zurück fahren können. Aber nichts mit Busplänen…wir entschlossen erst mal shoppen zu gehen und das Problem auf später zu verschieben, ganz auf australische Art.

 Nach einem leckeren Kaffee durchstöberten wir die Einkaufsläden und schnell, fast viel zu schnell wurden wir fündig. Kim war nun um ein Schuhpaar reicher und stellt sich ab nun die Frage, wie sie die noch mitbekommen soll und Uli kaufte sich eine neue Tasche plus natürlich ein passendes Portemonnaie mit dem Kommentar: „ Na weil heut mein Geburtstag ist!“ So langsam musste dann aber doch mal dringend geklärt werden wie es zurück gehen soll. Schließlich hatten wir für abends noch ein Date. Erst einmal belästigten wir ein paar Passanten an der Bushaltestelle, die selber nicht recht wussten, wann die Busse fahren. Leicht säuerlich: „ Na stehen die hier denn alle 5 Stunden lang rum und warten, dass mal ein Bus kommt oder was?! Boah was für eine Wirtschaft!“ Versuchten wir mal unsere Glück im Center. Dort fanden wir dann tatsächlich sowas wie Zeittabellen und es konnte zurück gehen.

Uns schnell ein bisschen fein gemacht (überrings hatten wir uns zum Anlass des Tages wirklich rausgeputzt, dass heißt mal wieder Schmuck umgetan und Parfüm benutzt, Uli verzichtete doch aufs Haare glätten mit dem Satz: „ Man muss es ja auch nicht gleich übertreiben, sollten ein Foto von uns machen, wie schön wir heute sind!“)

Es ging runter zum BBQ, denn unsere Hosteldad hat zum Essen geladen und wollte aufjedenfall noch Ein mit uns trinken. Während des Essens lernten wir ein sehr liebenswürdiges Paar kennen, das aus Flordia kam. Mit den beiden plauderten wir etwas und wir beschlossen uns irgendwann mal zu Sylvester in New York auf dem Times Square zu treffen. Nachdem Essen kam auch schon Paul mit einem Haufen an australischen Tequilla vorbei, schnell noch gezeigt, wie man ihn hier trinkt und weg war er. Zur späteren Stunde wollten wir unserem neuen „Papa“ noch Gute Nacht sagen, aber nichts da. „ Ein trinken wa noch Mädels!“ Er packte Smirnhoff   (keine Ahnung wie man es schreibt, ihr wisst schon) aus und mischte es mit irgendetwas, was wir nicht kannten. Geschmeckt hat es aber und Spaß hatten wir auch. Leicht geschafft ging es zu Bett!

Den nächsten Morgen wachte Kim mit einem lauten „AUA“ neben sich auf. Den Uli´s Rücken schmerzte noch von der ruckelnden Busfahrt des vor Tages. Tja man wird ja älter. Nett wie Kim aber war rieb sie Uli geduldig mit Schmerzgel ein. Den restlichen Tag verbrachten wir wieder am Strand.

Am 04.Oktober fuhren wir zum Rosslyn Bay. Ein Strand etwa eine viertel Stunde Busfahrt vom Emupark entfernt. Dort bestiegen wir einen kleinen Berg. Kim jumpte hochmotiviert hinauf und hörte Uli nur noch weit entfernt schnauben. Oben dann aber der Satz von Kim: „Man jetzt bin ich aber fertig!“ Uli: „Ja kein Wunder, rennst hier auch noch hoch und ich krauche auf dem letzten Zahnfleisch!“ Gut zugegeben es gibt bestimmt schlimmere Anstiege, aber uns hat es bei 30 Grad (Uli: IM SCHATTEN!“) gereicht.  Kurz die Aussicht genossen und runter gerollt, ääh gerannt;-). Danach kühlten wir uns im wellenreichen Meer ab.

Ein Tag später machten wir uns auf nach Yeppoon ins Shoppingcenter, nicht weil wir shoppen wollten, sondern weil wir hofften dort Internet zu finden. Der Plan schlug fehl. Rund um Rockhampton scheint eine Anti-Internet Fraktion zu sein. Wird halt wieder nichts mit dem Bericht online stellen.

Tja und dann gab es da noch so ein Problem. Tinitus war sein Name. Und zwar verfolgt Kim seit einem Meerbesuch, indem sie Wasser ins Ohr bekam, dass freundlich Piepen. In der Hoffnung, dass man uns in der Apotheke weiterhelfen kann sprachen wir eine Mitarbeiterin an. Leicht überfordert machten wir deutlich, dass es im Ohr piept. Da wir nicht wussten, was Tinitus auf Englisch heißt versuchten wir es mit dem Wort PIEP und eine kurzen Erklärung wie es dazu kam.

Sie konnte uns schließlich Tropfen geben, die dafür sorgen sollten, dass Wasser aus dem Ohr zu bekommen. Das scheint auch irgendwie geklappt zu haben, aber das Tinitus blieb hartnäckig.

Letzter Tag Emu Park war das ewigste Warten was wir bisher hatten. Unser Bus fuhr erst im 12.15 Uhr in der Nacht und der Tag wollte und wollte einfach nicht vorbei gehen. Uns irgendwie die Zeit tot geschlagen, konnte es dann doch noch losgehen. Wieder einmal wurden wir freundlicherweise von einer Hostelmitarbeiterin zum Bus gefahren.

Fuhren diesmal nicht mit Greyhound wie sonst, sondern mit der Primergesellschaft. Die Busfahrt überstanden wir ,zwar frierend, weil der Bus nicht richtig geschlossen war, aber noch einmal werden wir nicht mit ihm fahren.

Ein sehr lustiges Erlebnis hatten wir in einer Pause an einer Raststätte. Denn als wir ausstiegen und uns die Beine vertraten liefen uns Michelle über den Weg. Die Kanadierin die wir in Cairns kennengelernt hatten. Wie wir erfuhren saß sie sogar mit uns im gleichen Bus. Haben uns gefreut uns so unerwartet wiederzusehen.  

 

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So

11

Okt

2009

Townsville

TOWNSVILLE

Was für eine Busfahrt.  Es war die bisher kürzeste Strecke, aber dafür auch so ziemlich die schlimmste Busfahrt die wir hatten. Es begann mit einem der maßen genervten und unfreundlich Busfahrer (sind wir hier in Australien überhaupt nicht gewöhnt) und endete mal wieder, mit einem durchgeknallten Typ, der wie sollte es auch sonst sein, auch nach Townsville wollte. Der „Typ“ torkelte schon in den Bus und wir scherzten noch, dass er sicherlich hinter uns sitzen wird. Ja und natürlich saß er hinter uns. „Kim ich würde langsam wirklich gerne mal wissen, was wir verbrochen haben?!“ –„Uli, das ist der falsche Ansatz, du musst dankbar sein für das was wir haben!“- „Ja DANKE!“

Nachdem der Typ mehrmals gegen Kim´s Sitz boxte und es uns dann doch langsam etwas zu laut und unangenehm wurde setzten wir uns um. Zwar hörten wir seine Selbstgespräche, die meistens aus dem Wort „F**k“ und „F**king“ bestehen, noch immer, aber wenigstens saß er uns nicht mehr im Rücken.

Die bergige Fahrt hielt uns auch vom Schlaf ab und auch ansonsten fühlten wir uns nicht so recht wohl. Nach 6 Stunden waren wir dann da. Der wie schon erwähnte, schlechte gelaunte Busfahrer hielt direkt vor unserer Accomodation (Unterkunft), aber nicht das er uns rausgehen lassen wollte. Erst nachdem Kim und Uli einfach ihre Rucksäcke packten, lies er uns gehen und wir waren heil froh endlich da zu sein.

Die Unterkunft für eine Nacht war mehr schlecht als recht, aber fürs schlafen hat es gereicht.

Am nächsten Morgen gingen wir dann auf Hostelsuche. Wir hatten noch zwei weitere Adressen und suchten zunächst das Reef Lodge Hostel auf. Die Dame die uns empfing war aber auch wieder mal sowas von unfreundlich, dass wir kein weiteres Interesse daran hatten, hier einzuchecken. Die zweite Adresse hatten wir vom Civic Guest House. Hier buchten wir direkt zwei Nächte in einem Doppelzimmer und können uns mit der neuen Unterkunft zufrieden geben. Sie ist zwar mehr als bescheiden, aber da wir schon schlimmeres gesehen haben geht es uns hier ganz gut.   

1.       Tag Townsville:

 

Nachdem wir also im Civic Guest House eingecheckt hatten wollten wir zum Strand. Sachen gepackt und los ging´s. An der Strandpromenade merkten wir so viele Leute die gen Himmel schauten. Ihren Blicken folgend entdeckten wir mehrere Militärflugzeuge. Schien eine kleine Show zu sein und fasziniert suchten wir uns ein schönes Aussichtsplätzchen. Wir ahnten nicht, dass diese vermeintliche Militärshow nur ein Probedurchlauf für den nächsten Tag werden würde.

Als keine Flugzeuge mehr folgten, konnte es endlich ab ins lang ersehnte Meer gehen. Die Wellen waren der hamma (Carina weißte Bescheid, Schätzelein;-))! Mehrfach sahen wir das Wasser nicht nur von oben. Immer wieder das gleich „AArrgh!“ Blubb blubb, weg waren wir. Wie kleine Kinder stürzten wir uns immer wieder auf´s neue in die Wellen. Völlig erschöpft und doppelt so schwer wie vorher, da wir ein Haufen Sand mit uns trugen, ging es zur Dusche. Schon halb unter der Dusche stehend. „Hm funktioniert nicht!“ Zum Glück entdeckten wir noch weitere Duschen. Tot müde fielen wir schon zur frühen Abendstunde ins Bett.

 

 

 

2.       Tag Townsville: 

 

Von Uli schon lange heiß erwartet ging es heute ins Reef Aquarium. Dort erwarteten uns eine Menge bunter Fische und wir behaupten jetzt mal so, wir haben alle Tiere aus Findet Nemo gesehen. Jaaaa auch Nemo selbst;-). Unter anderem war dort auch ein Wassertunnel. Über uns hinweg schwammen Haie jeglicher Art und EINE große Schildkröte. Leider nur eineL. Etwas enttäuscht fanden wir später noch kleiner Schildkrötenexemplare. Aber wir hätten doch ganz gerne noch mehr große Turtels gesehen.

Nachdem Aquarium machten wir uns auf zur Strandpromenade, wo uns ein Schlag traf: „Was ist denn bitte das?!“- Tausende und über tausende Menschen erwarteten uns. Der Grund für das beisammen Treffen der ganzen Stadt, sowie weitere Touristen, war die WIRKLICHE Flugshow der US-Armee. Wir mussten etwas suchen bis wir ein geeignetes Plätzchen fanden, an dem wir uns nieder lassen konnten. Von dort aus hielten wir mehr als häufig den Atem an, bei den Kunststücken die uns am Himmel gezeigt wurden. Kims Kaffeesucht meldete sich und sie beschloss sich ihr hinzugeben. Sich auf den Weg machend und immer wieder fluchend, dass es überall so voll war, beschloss sie schon denn etwas weiter abgelegenen Coffee Shop aufzusuchen. Doch dazu kam es nicht. Mitten aus einer Menschtraube heraus, glaubte sie ihren Augen kaum, als plötzlich die drei Jungs Axel, Thorsten und Thomas auf sie zu kamen (unsere Bekanntschaften aus Cairns). Erst mal großes Erstaunen und Gelächter und schließlich beschlossen alle erstmal zurück zu Uli zu gehen. Zu fünft machten wir es uns auf einem Handtuch bequem und tauschten unterschiedliche Erlebnisse aus. Bis die Jungs berichteten, dass noch ein Feuerwerk kommen soll. Kaum, dass sie diese Worte aussprachen ging es auch los. Das Feuerwerk war so beeindruckend, dass wir teilweise kein Wort mehr rausbekamen. Wir ärgern uns, dass wir aus Vorsicht unsere Kameras nicht mit hatten, an dieser Stelle Axel, Thorsten, Thomas: „Könnt ihr uns bei Gelegenheit welche schicken, BITTE BITTE!?“J.

Ein sehr schöner Tag ging zu Ende.

 

3.       Tag Townsville:

 

Heute war nicht so viel los, trotzdem ein schöner Tag. Eigentlich wollten wir in den Botanic Garden, leider verlief unsere Suche erfolglos. In Townsville scheint zurzeit große Sanierungsarbeit geleistet zu werden, denn irgendwie jede Straße, die wir entlang laufen wollten, war gesperrt. Uli hatte schon langsam die Faxen dicke und nur Kim noch ein wenig Optimismus ans Ziel zu kommen. Wiedermal vor einer Absperrung stehend. Uli: „ Jetzt reichts, willste hier jetzt rüber hüpfen oder was?!“ – „ Na dann eben nicht!“ also ging es gleich an den Strand. Erneut machten wir das Meer unsicher oder um es anders auszudrücken, das Meer uns.

 

4.       Tag Townsville:

 

Der heutige Tag war ein absoluter Organisationstag. Hier ein paar Zeilen über das wahre Leben eines Backpackers;-):

Zunächst musste ein Bus gebucht werden nach Rockhampton immer wieder spannend, da man nie genau weiß, wann sie fahren können etc. Wenn die Fahrt gebucht ist, braucht man aber auch dringend ein Bett oder besser gesagt zwei. Also auf in ein Internetcafé und bei Reisebine nach einem guten Hostel suchen. Die nächste Zitterpartie. Hat das Hostel unserer Wahl auch zwei Betten für uns? So ist das geregelt, folgen Dinge, wie einkaufen, Wäsche waschen und wieder Koffer packen.

Wenn man als Backpacker Uli und Kim heißt verläuft es meistens nicht ganz reibungslos. Entweder, die Busfahrt wird beschissen, das Hostel oder wie an diesem Tag die Wäsche. Denn diese sollte 1. Nicht voller Flusen sein und 2. Nicht in der tropischen Luft trocknen, sondern 1. In einer sauberen Waschmaschine gewaschen werden und 2. In einem funktionieren Trockner getrocknet werden.

Dafür haben wir uns abends nochmal zum Abschied im Meer abgekühlt.

 

Es folgte der Abreisetag. Wie immer warten, dass die Zeit umgeht und hoffen, dass es eine halbwegs angenehme Fahrt wird und uns am Ziel eine vernünftige Unterkunft erwartet.

 

Das war das Abenteuer Townsville und nun folgt Rockhampton. Der nächste Bericht soll wieder recht schnell folgen, da wir aber derzeit nur über wenig Internetmöglichkeiten verfügen, könnte es zu Verzögerungen kommen, wir bitten dies zu entschuldigen und wünschen noch einen angenehmen Aufenthalt auf unserer Seite;-).

Danke für´s Aufmerksame Lesen und Unterstützen unserer Seite und natürlich unserem Abenteuer Australien

 

Vom anderen Ende der Welt grüßen und drücken euch

 

Uli (jetzt im Club der 20.) und Kim (die noch 29 Tage warten muss/darf)

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Mo

28

Sep

2009

Cairns Part 3

Abschlussbericht Cairns

Freitag

Nach unserer wunderschönen Daytour verbrachten wir den Donnerstag mit schwimmen und bräunen an der Lagune, der Schwimmgelegenheit direkt am Meer.

Freitag entdeckten wir unseren geliebten Supermarkt COLES, dort mussten wir uns gleich pinke Bags kaufen und freuten uns wie kleine Kinder. Nicht das ihr denkt, die wären jetzt irgendwie besonders groß oder so, im Prinzip sind es einfache Stoffbeutel, aber eben von COLES und für 1 Dollar mehr als toll. Wir werden sie euch in Deutschland dann voller Stolz präsentierenJ.

Nebenbei liefen wir auch an einem Kino vorbei und entschlossen uns für den Abend ein Film anzuschauen. Es sollte zu dem Inglourious Basterds gehen. Voller Freude stiefelten wir los und natürlich sollte auch das altbegehrte Popcorn nicht fehlen. Während Uli noch schnell zur Toilette huschte, dachte sich Kim, sie probiert schon mal, wird ja keiner merken;-). Als Uli wiederkam entdeckte sie Kim voll genervt und mit verzogener Miene: „ Probier mal das Popcorn!“ Bei Uli hörte man es Klicken: „ Nee ne, das ist jetzt nicht gesalzen oder?!“ Doch so war es. Beide dachten sich sie essen nen Paar und gewöhnen sich dann an den Geschmack, auch mittels Uli´s Taktik: „ Du musst gucken, dass du nicht auf die Geschmacksnerven beißt, dann geht’s...Doch nicht!“

Dancend ging es dann in den Kinosaal. Jaaa wirklich dancend, denn als wir in den noch leeren Saal kamen lief so gute Musik, dass wir es uns nicht nehmen ließen, ein wenig unseren Körper zu schwingen. Der Film war dann überraschenderweise halb deutsch, halb englisch und ein little bit (höhö Mama-Silke) französisch! Uli ganz überrascht: „Ich kann ja doch noch ein bisschen französisch!“

Alles ins allem ein toller Abend!

Den Tag drauf, wollten wir nochmal im Botanic Garden verbringen, so schön ruhig und einsam und verlassen…ääh merkt ihr was?! Als ob Kim und Uli jemals so ruhig und einsam und verlassen einen Tag verbringen könnten. Also es war so: Wir saßen und lagen so schön im Botanic Garden in der Sonne es war ruhig und einsam und nein nicht verlassen. Plötzlich tummelten sich immer mehr Menschen um uns rum. Mit Sommerkleidern und Hawaiihemden und irgendwie war da auch eine Frau dabei, die einen Klapptisch aufstellte und diesen anfing zu verzieren. Wir waren verwirrt. Sollte das etwa eine Hochzeit werden? JAAA tatsächlich. Kurze Zeit später, traf die Braut ein es wurde mal schnell geheiratet, nur noch kurz Fotos geschossen und schon war das nächste Paar bereit für den Bund des Lebens.

Dahin mit der Ruhe, aber war trotzdem ganz nett;-).

Am Abend ging es zur altbegehrten Freisrurfinganlage (also Internet). MC Donald’s! Von Johnos Klängen begleitet (*sing*: Stand by me, Do no (´t) much about historie… ganz genau wussten wir nie was er sang, weil er Melodie und Text täglich änderte), aber wir vermissen unseren Johny jetzt schon.

Jedenfalls lernten wir dort Axel, Thomas und Thorsten kennen, die drei Jungs aus Deutschland versuchen ebenso ihr Glück, als Work and Traveler hier in Down Under…viel Glück euch dreien, vor allem mit eurem neuen Auto;-).

 

Daytour Green Island am 22.September 2009

Früh sollte es los gehen zur beschaulichen Insel Green Island. Vor der Bootsfahrt graute es uns etwas, da wir nicht wussten, wie Uli´s Seekranker Magen, dass alles übersteht. Dank Zofran klappte aber alles und wir landeten unbeschadet am Ziel.

Es zog uns sofort zum Traumstrand ins traumhafte Wasser. Ein paar Ründchen gedreht und der Hunger trieb uns wieder zurück aufs Boot. Lecker gefuttert inklusive Melonen, darüber freuten sich unsere Körper, hatten schon lange keine Vitamine mehr gesehen;-).

Dann ging es zur Umrundung und Erkundung der Insel. Süß is se. Nun war es Zeit für das Glasbottom Boot. Dort hin musste Kim allein, denn Uli vertraute ihrem Magen und Zofran nicht gut genug, um das auch noch zu überstehen. Kim saß somit das erste Mal seit 5 Wochen ohne Anhängsel zwischen anderen Schaulustigen. Im Boden des Bootes waren Scheiben, sodass man beim Hinuntersehen den Great Barrier Reef sehen konnte, mit samt seinen Pflanzen und Fischen.

Anschließend ging es in das Submarine Boot, wo sich dann auch Uli rein traute. Hier sitzt man sozusagen unter Wasser und kann rechts und links den Great Barrier Reef sehen. Wir verrenkten uns Teilweise die Hälse und wussten nicht, wo wir zuerst hinschauen sollten. Aufjedenfall war es eine aufregendes Erlebnis! An unsere jungen Leser: Wir haben Nemo verzweifelt gesucht, aber leider nicht gefunden, er tummelt sich bestimmt noch in Sydney rum, wo wir wieder nach ihm Ausschau halten werden!

Die Rückfahrt genossen und der Tag war auch schon wieder zu Ende. Eine kleine Überraschung sollte aber noch folgen. Beim Abendessen in unserem Hostel Gilligans, kam uns ein vollbepackter junger Mann entgegen, der schnurstracks auf unseren Flur zu ging. Kim sagte noch: „Na wenn wir nicht schon vollbeleckt wären auf unserem Zimmer, könnte man meinen er wolle zu uns. Ist ja immer so, alles was in unseren Flur geht kommt auch in unser Zimmer!“ Kurz drüber gescherzt, aber dann keinen Gedanken mehr daran verschwendet aßen wir zu Ende (Überrings Toast und Cornflakes wie immer;-)). Zurück in unserem Zimmer…VERWIRRUNG. Was tut der junge Mann hier? Hat er sich verlaufen? Nein hatte er nicht kurzer Hand wurden aus einem 6-Bettzimmer ein 7-MANN-Zimmer. Wie das gehen soll? Man nehme: Zwei halbe Frauen, ein ganzen Schweden, ein ganzen Briten, ein ganzen Iren (sowas von Ganz, aber dazu später) und zwei Franzosen bzw. Männlein-Weiblein sozusagen Pärchen, die sich ein Bett teilten. Rechenfehler oder? Nein, denn die zwei halben Frauen brauchen trotzdem zwei ganze Betten;-).

Kurz um wir waren einer zu viel. Naja. Wird’s halt etwas eng die Nacht. Leider nicht nur eng. Sondern auch mal wieder laut. Der Neue, der uns anfangs noch etwas leid tat in ein volles Zimmer geraten zu sein, entpuppte sich als Schnarcher al la Juan Carlos. Unser Franzose von uns wegen seines vollen Bartes und sonstigen Aussehens liebevoll Abraham genannt und seine Freundin wurden davon ebenfalls geweckt. Nach kleineren Wutanfällen, die auch zu Lachanfällen führten, fasste sich Abraham ein Herz und versuchte den Ir(r)en wach zu bekommen, in etwa so: „ Ey man, sorry man, HEY MAN…MAN!...(verzweifeltes) Excuse me man!“ Half alles nichts. Wir kamen aus dem Lachen, eher verzweifelter Natur nicht mehr heraus. Uli probierte es noch mit der Türknallmethode, aber selbst das hatte keinen Erfolg. Schließlich hatte der Franzose genug und schuppte den Schnarcher auf die Seite…was war das?? Konnte es tatsächlich Stille sein? Nicht im Klaren, ob er überhaupt noch atmete, ja sorry war uns in dem Moment auch egal, schliefen wir alle wieder ein.

Den nächsten Morgen beim Frühstück noch etwas verschlafen trauten wir unseren Augen kaum, als plötzlich Orhan und Felix  (zwei ehemalige Schulkameraden) übern Flur maschierten. Wir verabredeten uns gleich für Nachmittags zum Baden und gingen abends zusammen ein Bierchen trinken. Schon komisch sich 20 000 km von der Heimat entfernt auf ein Bier zu treffen.

An dieser Stelle einen schönen Gruß an euch beiden und noch viel Erfolg und ganz tolle Erfahrungen hier Down Under.

Der nächste Tag begann mit Rucksack packen und auschecken. Das Warten auf Townsville hat begonnen.

Wir verbrachten den Tag mit Essen, Internet, Essen, Internet usw. und ließen uns am Cityplace nieder und lauschten einer sehr guten Liveband und genossen rund um die Sonne und Atmosphäre. Schließlich ging es nochmal was essen und dann endlich auf nach Townsville.

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Do

17

Sep

2009

Cairns Part 2 / Day Tour Kuranda

CAIRNS PART 2 und DAYTOUR KURANDA

So willkommen zurück bei unserer kleinen Cairnstour!

Was bisher geschah: Wir hatten da ja ein kleines krabbelndes Bed Bugs-Problem (Bettwanzen) und nach einfrieren inklusive unserer Sachen, scheinen sie den Kampf aufgeben zu haben und unser Zimmer und unsere Sachen sind Wanzenfrei…hoffen wir.

Unseren Botanic Garden Tag haben wir um einen Tag verschoben. Mal wieder in Eigenregie ging es auf die Suche und vor allem auf die Wanderung. Nach eineinhalb Stunden kamen wir endlich an und mussten triefend Nass eine teure Cola kaufen. Dann waren wir wieder gestärkt für den Durchmarsch.  Wir werden langsam zu Pflanzenliebhabern und vor allem zu Botanic Garden Kennern und Verweilern (An unsere Mütter: Das heißt nicht, dass wir wenn wir wieder zurück sind die Gartenarbeit übernehmen, zu mindestens nicht freiwilligJ). Gemütlich machten wir uns an unsere neuerworbenen (stolz) Bücher, natürlich auf Englisch.  Ganz ruhig blieb es aber nicht, denn wir bekamen immer mal wieder Besuch von Vögeln aller Art. Schließlich traten wir den Rückweg an, Hust, wir nahmen den Bus. Wir hatten immerhin auch für den nächsten Tag eine Daytour nach Kuranda geplant.

DAYTOUR KURANDA

Von aufregender Skyrailtour, über monsterartige Wassertiere, bis hin zu zuckersüßen Geschöpfen, was will man dazu sagen, außer mal wieder einem gelungenen Tag!

Früh in der Früh standen wir auf und machten uns fertig für einen langen Tag. Wie für Australien üblich wurden wir vom Coach (Bus) abgeholt und zur Railway Station gebracht. An diesem alten, aber idyllischen Bahnhof ging es weiter mit einem ebenso alten Zug.  Die Zugfahrt sollte uns hinauf führen in das im Regenwald liegende Dorf Kuranda. Es ging über waghalsige Brücken, vorbei an unglaublichen Schluchten und traumhaften Wasserfällen, diese immer wieder begleitet von „AAHS“ und „OOHS“, der Passagiere. Schon jetzt war klar: der Tag kann nur gut werden. Okay natürlich nicht ganz ohne Zwischenfälle, denn unser „Darling“ (die Organisatorin, die es pflegte uns „Darling“ oder „Sweety“ zu nennen) war leicht Busy  und vergaß mehrmals hintereinander uns Sticker zu geben, die wir später brauchten. Naja, was sagt man dazu, leicht genervt, weil wir sie fünfmal danach fragen mussten, um hinterher festzustellen, dass sie keine mehr hat und wir dann zu sehen müssen, wie wir das den Menschen erklären, die die Sticker von uns sehen wollen.

Vorerst guckten wir uns Kuranda an und merkten schnell, dass Kuranda ein kleines Touristendörfchen ist, was nur minder interessant war. Da wir langsam diese ganzen Souvenirläden in und auswendig kennen Uli:“ Ich kann es nicht mehr sehen!“ und Kim: „Überall das Gleiche! Lass uns bald die Geschenke für unsere Lieben daheim kaufen, damit ich es nicht mehr sehen muss!“, wurden wir uns einig und es ging zügig zur Skyrail (Seilbahn). Eine unglaubliche Aussicht erwartete uns. Aber auch manch Schreckenssituation, weil unsere Gondel so hoch oben, doch ganz schön gewackelt hat. Man mag es kaum glauben wir sind doch heile angekommen und werden dieses Erlebnis wohl nicht so schnell vergessen.

Die nächste Station hieß Hartley Greek Crocodil Farm. Dort begrüßten uns doch tatsächlich Krokodile. Kim: „Ich moag ni.“

Zunächst gab es eine kleine Snakeshow, wo wir eine Schlange von Weitem sehen konnten. Was es für eine Schlange war bekamen wir nicht mit, weil das Kind neben uns, es doch tatsächlich schaffte die Lautsprecher zu übertönen. Uli: „Waren wir als Kinder auch so schlimm!?“

Auf auf, auf See. Oder sagen wir in die Höhle, Hust, Hölle des Löwen, Hust, ääh ääh, Krokodil.

Vom Bootsfahrer aufgeklärt, doch bitte nicht die Füße und Hände ins Wasser zuhalten („Hallo bin ich lebensmüde!“(Kim) und Uli: „Höhö sind doch überall Scheiben vor!“) konnte es losgehen. Und schnell wirklich schnell, hieß es Vorsicht Krokodil. Sie schwammen direkt an unserem Boot vorbei und zeigten uns netterweise wer hier der Chef ist. Achso Zähne zeigen konnten sie auch. Als Surprise Surprise gab unser Bootsfahrer, den kleinen Rackern Fleisch und wir sahen die Krokodile in ihrer vollen Pracht aus dem Wasser springen. Später konnten wir noch ein gefräßiges Krokodil in einer Crocodil-Show sehen. Auch hier hatten wir das Glück wieder neben dem oben genannten Kind zu sitzen, dass mal wieder allen mitteilen musste, dass es rumsitzen nicht mag, darauf Kim: „ Boah ich muss mich eh schon aufs englische konzentrieren ich schmeiß dat Kind gleich ins Wasser!“ Uli: „ Ja die Vorstellung gefällt mir!“ Danach, also nach der Krokodilshow, hatte Kim aber genug und so zog es uns noch zu den weniger gefährlichen Koalas. Und man sind die süß. Völlig entzückt hatten wir sogar das Glück einen streicheln zu dürfen. An dieser Stelle darf verraten werden, dass sie wirklich so schön flauschig und fluffig (wie Uli es nennt) sind wie sie aussehen.

Ein traumhafter Tag geht zu Ende und jetzt sitzen wir gerade auf unserm Balkon, lassen den Tag nochmal geschehen und schauen uns noch ein paar Fotos an.

Wir grüßen euch und drücken euch aus dem wunderschönen Australien

Eure Uli-Junimond und Kim-Possible

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Di

15

Sep

2009

CAIRNS

Cairns- Nun sind wir schon in den Tropen

Vorab: Wir sind jetzt seit drei Wochen von zuhause weg und es kommt uns vor als wären es Monate gewesen, soviel ist schon passiert. Wir ließen schon über 5000km hinter uns reine Fahrt- bzw. Flugzeit, die Strecken die wir gelaufen sind nicht mitgezählt;-) müssten aber auch locker ein paar tausend sein und die 16 000km von Deutschland aus natürlich auch nicht. Mehrere Entscheidungen haben wir getroffen und mehrere Höhen und Tiefen durchlebt und jetzt soll es weiter gehen…

Nun zu Cairns:

Von schwüler Luft, Partymeile bis hin zu Bed Bugs, auch in Cairns wird uns nicht langweilig.

Nachdem wir vom Flughafen zu unserem Hostel kamen ging es erst mal schlafen. Wir hatten etwas Schwierigkeiten einzuschlafen, denn die tropische Luft ist dann doch etwas gewöhnungsbedürftig, aber mittlerweile geht es…man gewöhnt sich an alles(neuer Spruch unsererseits)! Am nächsten Tag wollten wir uns dann Cairns ansehen und natürlich den Strand. Aber woooo ist der Strand??? Also nur so viel dazu, hier gibt es keinen, sondern nur einen allgemeinen Pool auch Lagune genannt, die direkt am Meer ist. Ihr fragt euch sicherlich warum wir nicht ins Meer gehen? Kleine Kim düm düm, großes Krokodil düm düm, Uli schreit düm düm…! Meerbaden wird dann also auf Townsville verschoben.

Ansonsten kann man von Cairns sagen, dass es ein kleines Mallorca der Australier ist. Nachts lebt die Stadt auf und hier ist richtig was los. Es gibt hier auch einen sogenannten Nachtmarkt, die meisten Stände sind wie könnte es anders sein von Asiaten betrieben;-).

Jetzt aber zu einem Erlebnis, dass voll und ganz typisch Uli-Kim ist:

Das alles begann gestern Abend. Unsere kanadische Freundin, unsere Freundin aus Korea, sowie Paris (sie heißt nicht wirklich so, aber da wir ihren Namen nicht wissen, wird sie halt nach ihrem Herkunftsort benannt…) und wir beiden lagen in unseren Betten haben gelesen und Musik gehört und wollten bald schlafen, bis die Kanadierin aufschrie. „Ein Bed Bug!“ Was auch immer es war, wir schrien mit. Schnell war klar, was sie damit meinte, denn als wir uns selbst in unseren Betten umsahen, entdeckten wir die kleinen braunen Krabbelkäfer. Diese (hier) Bed Bug´s genannt sind überhaupt nicht ungefährlich, denn sie beißen und hinter lassen damit böse Spuren. Zimmer 104 war in Aufregung. Mit unseren Schlafklamotten ging es zur Rezeption, diese stellten uns vor erst ein anderes Zimmer zur Verfügung in das wir nichts weiter mit rein nehmen durften, denn das ganze Ausmaß der Käfer folgte am nächsten Morgen. Relativ gut geschlafen und frohen Mutes, dass einfach nur das Zimmer saubergemacht werden musste und gut, ging es zurück zur Rezeption. Dort erhielten wir die frohe Botschaft:

1.       Alle dreckigen Sachen müssen auf Kosten des Hostels gewaschen werden

2.       Alle sauberen Sachen, sowie Schuhe, Taschen etc. müssen für 24 Std. eingefroren werden (Uli schaute vor Schreck nochmal nach, ob Freezer auch wirklich Gefrierschrank heißt)

3.        Alle elektronischen Geräte und Wertsachen, sowie Waschzeug dürfen schon in das neue Zimmer gebracht werden…

NA TOLL WARUM IMMER WIR???

 

Unseren Tagesplan in den Botanic Garden zu gehen konnten wir schon mal KNICKEN. Achso wir hatten bis dahin noch nicht mal geduscht, geschweige denn gefrühstückt. Unser Hab und Gut liegt jetzt in schwarzen Tüten verpackt und unsere Wäsche musste auch noch gemacht werden. Ganz davon abgesehen, dass wir jetzt immer das Gefühl haben es krabbelt überall, entschlossen wir einen Hosteltag zu machen. Was anderes bleibt uns ja auch nicht übrig unsere Schuhe und alle Taschen liegen ja auch eingefroren im Gefrierschrank!

Naja wir werden sie dann morgen wieder auftauen und sehen was uns noch in Cairns erwartet.

Hoffen für uns, dass wir keine Bed Bug´s mit nach Deutschland bringen, denn auch dies wurde uns mitgeteilt, diese beschissenen Tiere werden von Traveller zu Traveller „übertragen“! Na toll!

Lassen wir´s Krabbeln und bis bald!!!

Uli und Kim die Insektenforscher und Mittelosen;-)

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Fr

11

Sep

2009

ALICE SPRINGS

ALICE SPRINGS- die Stadt des roten Zentrums Australiens

Von einer eintägigen Busfahrt durchs Outback, bis hin zu Käfern im Hostelbett und unglaublicher Aussicht, mal wieder die ganze Palette dabei, die wir abdecken können!

Unsere weitere Reise verlief unsererseits pünktlich, andererseits unpünktlich. Oder um es anders auszudrücken, auch die Busfahrer erfüllen, dass Klischee eines unpünktlichen Australiers, aber nun von vorn.

Wieder einmal vollbeladen standen wir am Samstag den 05.09.2009 um 17.30Uhr in der Busstation in Adelaide. Vorerst allein, denn hier nimmt man es nicht so genau, ob die Abfahrt wirklich dann losgeht, wann sie es auch ursprünglich sollte. Schließlich konnte es aber losgehen 20 Stunden Busfahrt durchs Nichts.

Zum Glück war der Bus nicht voll besetzt, dementsprechend konnten wir wunderbar schlafen. Kleinere Wehwehchen mit einbegriffen;-). Das erste Kleine Highlight bzw. ein Erlebnis, dass wir euch nicht vorenthalten wollen, kam mit einem großen Gepoltere. Aus dem Schlaf gerissen folgende Reaktionen Kim:“ Uli ich hab´s dir doch gesagt, dass was passiert, wir stehen hier verdammt nochmal im Nichts!“ Uli:“ Na toll, ich hab so schön geschlafen!“.  Flink wie eine Gazelle hüpfte unser Busfahrer aus dem Fahrzeug und schaute ein bisschen hinter sich, dann untern Bus um dann wieder einzusteigen mit dem Kommentar:“ Keine Ahnung was das war, aber wahrscheinlich das Känguru, dass ich eigentlich zum BBQ verspeisen wollte!“ Die Fahrt konnte weiter gehen.  Noch ein paar lebende Kängurus gesichtet und den wunderschönen Sonnenaufgang betrachtet und dann kam die Frühstückspause in der Kim genüsslich ihren sorgfältig ausgesuchten und TEUER bezahlten Apfel essen wollte. Nichts da! Denn kaum war sie ausgestiegen kam der Busfahrer ihr hinterher und erzählte ihr, dass sie einen Apfel nicht mit in ein anderes Land nehmen darf (damit meinte er die einzelnen Staaten, da waren wir zu dem Zeitpunkt schon im Northern Territory).

In Australien ist es verboten, Obst und Gemüse von dem einen Staat in den anderen mitzunehmen, ja Mensch wer soll das denn wissen??? Warum ist uns bis heute auch schleierhaft!

Achso gefrühstückt haben wir deswegen überrings nichts mehr und da wir auch nichts weiter zu essen mit hatten musste das Essen überhaupt warten bis zum nächsten Tag.

Angekommen in Alice Springs sind wir dann letztlich doch noch ohne weitere Vorkommnisse! Unser Hostel wurde spontan aufgesucht bzw. es war das einzige was wir am späteren Tage noch auffinden konnten.

Es wäre eine große Überraschung, wenn es ein vernünftiges Hostel gewesen wäre, oder? Ja allerdings und diese Überraschung blieb uns leider verwehrt. Meister sind wir jedenfalls in dem Motto EINE NACHT ÜBERBRÜCKEN! Die Betten (Hochbetten: Uli verfolgte die Angst herunter zu fallen) und unsere Mitbewohner hielten uns jedenfalls von einer erholsamen Nacht ab, aber nicht das, dass nicht schon normal wäre. Achso wir suchten auch verzweifelt nach Decken (Kim an Mama-Kim: „Ja ich hätte doch die Decken aus dem Flugzeug klauen sollen, aber die waren wirklich nicht soooo schön!“)!

Naja unsere Mitbewohner, wie könnte es anders sein, Asiaten checkten am nächsten Tag aus und ließen sich die halbe Nacht Zeit ihre Koffer immer wieder aufs Neue, umzupacken.  Leider viel uns keine passender Spruch auf Englisch ein, außer „Fuck“, sonst lernt man sowas ja nicht in der Schule. Danke an unsere lieben Englischlehrer.

Aber das waren nicht alle Mitbewohner, im Halbschlaf entdeckte Kim krabbelnde Geschöpfe in ihrem Bett. Wieder einmal Tiere dessen Namen uns unbekannt bleiben. Fakt ist nur, dass es verschieden waren, kleine, große, rote, gelbe und ja tatsächlich auch grüne.

Die Nacht überlebten wir jedenfalls und zogen am nächsten Tag ins gemütliche „Desert Rose Inn“. Die Inhaberin stellte recht schnell fest, dass wir Deutsche sind und verkündete uns, dass sie selbst auch aus Deutschland kommt und hilfsbereit und lieb wie sie ist bot sie uns, egal bei welchen Problemen ihre Hilfe an.

Den Tag verbrachten wir erst mal damit einen Plan zu finden, wie wir nach Cairns kommen. Wir hatten die Wahl zwischen 5 Tage Busfahrt mit 4 ungewissen Nachtaufenthalten oder einem 4 stündigen Flug. Wir entschieden uns mit ein bisschen Bauchweh für die zweite Variante. Ansonsten bestiegen wir den Anzac-Hill von dort aus wir eine wunderschöne Aussicht auf Alice Springs und seine Umgebung hatten.

The ROCK-TOUR

Von singenden Dingos über ein Dinner-for Sunset-Gucker bis hin zum Highwaybowling, dass Alles bot der Tag im Outback.

Halb fünf in Alice Springs und ratet mal wer da schon wach war? Ja okay diesmal nicht ganz freiwillig, aber für heute stand eine Tagestour zum Ayers Rock, The Rock oder auch Uluru genannt an. Mal wieder eine Verspätung australischer Seits. Unser Busfahrer und gleichzeitig auch Tourführer holte uns zwanzig Minuten zu spät ab. Weitere Tourgefährten eingesammelt (Durchschnittsalter bleibt unser Geheimnis;-)) und nun konnte es los gehen.

Breakfastpause wurde am Jim´s Place gemacht. Ein kleine Range mit kleinen und großen Stars, denn als wir in unser Bacon-Cheese Sandwich (Überrings unser neues Lieblingsessen, natürlich getoastet!) bissen, kläffte uns ein kleiner Dingo an, der schließlich auf das offene Klavier sprang und in die Tasten haute. Achja und gesungen hat er auch. Denn es war nicht irgendein Dingo, sondern es war der weltberühmte Dinky-de-singing-Dingo. Nach seiner kleinen Showeinlage ging es weiter durchs Outback. Ihr fragt euch jetzt sicherlich wer die großen Stars waren oder? Das liegt doch wohl auf der Hand: WIRJ!

Fotopause am MT Conner oder einfach nur The Hill genannt. Natürlich blieb auch diese Pause nicht ohne Überraschungen, denn um es jetzt mal uncharmant auszudrücken Kim musste dringend auf die Toilette und dachte sie nutzt mal schnell die Gelegenheit. Die Toilette die sie zu benutzen versuchte, war zwar in einem Toilettenhäuschen und hatte auch eine recht europäisch aussehende Kloschüssel, aber nichts mit Spülung. Das Ding war ein Loch und erinnerte doch sehr an Plumsklozeiten. Der Geruch braucht nicht erwähnt zu werden. Uli wollte sich auch schon auf den Weg machen, doch nachdem Kim angeekelt zurück kam und nichts mehr rausbekam außer: „ BÄÄÄÄÄÄH“ und „Wenn ich nicht soo dringend gemusst hätte…!“ fiel Uli ein: „Okay ich muss doch nicht!“

Uli (belustigt) und Kim( nach wie vor angeekelt) stiegen wieder in den Bus und die Tour ging weiter….endlich da ist er, der große,  große Stein ULURU. Doch bevor wir um den Uluru herumliefen ging es noch in den Nationalpark der Aborigines. Schön war´s! Schön kulturig, buntig und interessantig!

Die Wanderung konnte losgehen. Hätten wir die Nuschelsprache unseres Coachdrivers besser beherrscht dann hätten wir sicherlich noch mehr über die Geschichte des Ayers Rocks gelernt, aber auch so war es sehr spannend und ein unglaubliches Erlebnis.

Noch einen Abstecher zu den Olgas gemacht (auch Steine, wie könnte es anders sein) und es ging gegen Abend zu einem Aussichtsplatz von dem aus man den Sunset vor dem Uluru ansehen konnte. Dabei hatten wir ein schönes Dinner mit endlich einmal frischen (SALAT WIE GÖTTLICH) und leckeren Dingen. Und Sekt gab es auch. Der Sonnenuntergang war traumhaft und wird uns sicherlich noch lange in Erinnerung bleiben. Ziemlich geschafft, aber glücklich traten wir die Rückfahrt an.

Unser Busfahrer scherzte schon: „ The Highway is like bowling.  Noch lachten wir, aber nur bis zum ersten lauten Knall. An dieser Stelle unsere Reaktion Kim: „Oh nein Uli, das war ein Känguru!“ Uli: „Ja ich hab es nur noch fliegen sehen.“ Und ein paar Minuten später fügte sie ganz trocken hinzu: „Mensch Kim jetzt hab ich tatsächlich schon mehr Kängurus überfahren, als lebend gesehen.“

Nur zur Beruhigung:

1.       Unser Busfahrer war ein verdammt schlechter Bowler (denn er verfehlte weitere Kängurus- zum Glück!!!)

2.       Desweiteren haben wir inzwischen ganze Kängurufamilien gesehen

In Alice Springs verabschiedeten wir uns von unseren neu gewonnenen Freunden:

Ein älteres Ehepaar aus Deutschland, deren scherzhafte Auseinandersetzungen uns sehr amüsierten. Einer Belgierin, mit der wir sehr nette Gespräche führten. Ein junger Mann, dessen Herkunft uns verborgen blieb, mit dem wir aber eine ganze Sektflasche köpften. Sowie weitere interessante Menschen und mal wieder auch zwei Asiaten, die es pflegten immer die besten Fotos zu schießen und sich dabei auch gerne mal in den Vordergrund drängten.

Abschließend AAT-Kings (unsere Tourgesellschaft) danke für einen wunderschönen, unvergesslichen Tag!

FLUG NACH CAIRNS

Da war nun der Tag vor dem wir wohl ein bisschen Angst hatten. Ja gut wir hatten es uns selber ausgesucht, aber umso näher wir dem Airport kamen, desto unsicher wurden wir. Um es kurz und knapp zu sagen: WIR HABEN BLUT UND WASSER GESCHWITZT!

Dafür nur ein paar Gründe die wir nennen wollen:

1.       Flughafen von Weitem nicht zu erkennen, vom Nahen war es auch nur ein Häuschen

2.       Reisepasskontrolle Fehlanzeige, also wir hätten auch Frida und Erna sein können

3.       Flugzeug…nein wie süß

4.       Nach Einstieg ins Flugzeugchen fragende Blicke: „Wo war jetzt die Landebahn??“

 

Irgendwie haben wir es dann doch in die Luft geschafft und der erste Flug Richtung Ayers Rock verlief reibungslos bis zur Ruckartigen Kurve unserer Piloten Uli total aufgelöst: „Mensch so geht das aber nicht, dass hätte die auch sanfter machen können!“

Ausgestiegen nochmal schnell das Gepäck kontrolliert und wieder ins Flugzeug. „Irgendwie sieht das wie Unsers aus!“

Weiterer Start, noch schnell was gegessen und dann die Aussicht genossen (soweit waren wir vom Boden nämlich nicht entfernt). Sicher landeten wir auf dem Flughafen von Cairns, wo dann auch schnell unsere letzte Sorge vom verlorenen Gepäck behoben wurde.

Also liebe Leute auch ein Inlandsflug, sowie starten und landen am Outbackflughafen überlebt man.

Sooo und jetzt geht’s auf Cairns zu erkunden. Der Bericht wird bald möglichst erfolgen, also habt Geduld und schaut fleißig vorbei

Die Überlebensspezialisten Uli und Kim

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Mo

07

Sep

2009

ADELAIDE

ADELAIDE- Wenn du denkst es geht nicht mehr kommt von irgendwo ein Schatten her

Nach einer 10 stündigen Busfahrt zusammen mit mehr als merkwürdigen Gestalten, nur mal so als Bespiel: ein Verrückter, dem es an der Melbourner Busstation nicht schnell genug gehen konnte und schließlich von der Polizei abgeführt wurde, ein anderer der letztlich mitten im Gang sein Schlaf hielt, ein Weiterer, der ein scheinbarer Halb-Aborigine war und noch so paar halt, achso und wir!

Schließlich konnte es aber losgehen und die Fahrt verlief für uns zwar schlaflos, aber ansonsten reibungslos.

Ankommen in Adelaide:

Wieder einmal Hostelsuche um 6.00Uhr morgens. Schnell war die Suche erfolgreich, jedoch standen wir vor verschlossenen Türen und mussten bis 8.00Uhr warten. Unser Hostel der Wahl entpuppte sich mal wieder als reinste Katastrophe. An dieser Stelle möchten wir nur mal ganz nebenbei klar stellen, dass es sich hierbei nicht um Verwöhntheit unsererseits handelt, aber wenn man 48$ für ein 8-Bett Zimmer zahlt dessen Geruch mehr als ekelig ist, die Duschen gammeln und die Toilettentüren nach abschließen nicht wieder auf gehen (Kim hatte das Vergnügen und Uli war drauf und dran, die Tür ein zu treten), die schimmelnden Wände müssen schon fast nicht mehr erwähnt werden, dann wissen wir nicht welchen Anspruch für überhaupt noch an einem Zimmer haben dürfen. Für eine Nacht werden wir damit auskommen müssen und schon morgen Abend geht es los nach Alice Springs. In der Hoffnung, dass wir endlich wieder eine vernünftige Unterkunft finden und auch unsere Stimmung wieder besser wird.

Achso Adelaide ist bei Weitem nicht so schön wie wir dachten, auch beim 2. Hinsehen nicht. 

 

Wir befinden uns gerade im „Roten Zentrum Australiens“ in Alice Springs. Da wir bisher keine Möglichkeit hatten die Berichte zu veröffentlichen kommen sie ein wenig verspätet „Sorry for that!“, wie Juan Carlos nach seinen Schnarchattacken pflegte zu sagen.

Der Bericht aus unserer Zeit in Alice Springs folgt hoffentlich bald.

Drückt uns bitte die Daumen für Mittwoch, Kim und Uli trauen sich doch tatsächlich einen Inlandsflug nach Cairns anzutreten, von dort aus wir uns wieder melden werden…sofern wir den ankommen (an unsere Mama´s und Papa´s…kleiner Scherz, machen wir uns nichts vor, alles gUt!)

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Mo

07

Sep

2009

Sydney to Melbourne od. "Melban"

Tschüss artenberaubendes Sydney und Hallo schreckliches Melbourne

Unser vorzeitiger Abschied von Sydney endete mit einem gemütlichen Picknick im Royal Botanic Garden und einem darauf folgenden artenberaubenden Ausblick von der Harbour-Bridge.

Zunächst zur vorangegangenen Nacht. Den Kim und Uli freuten sich schon auf eine Nacht allein im 4-Bettzimmer, doch nach genauerem Umsehen in „unserem“ Zimmer entdeckte Uli die Tasche eines neuen Mitbewohners zu erst. „Kannste knicken!“. Gut dachten wir uns kennen wir ja schon. Die Nacht folgte und wir schwören wir haben kein Auge zu gemacht. Unser Mitbewohner Juan Carlos hat Berge versetzt, genauer gesagt ganze Hektar Wald abgeholzt und wir wundern uns über Klimawandel. Völlig entnervt kämpften wir uns um 5.00Uhr aus dem Bett und beschlossen in Park zu gehen. Gefrühstückt und auf geht’s, wieder mal die Pitt Street entlang (man kennt sich ja aus). Bei Sonnenschein quatschten, aßen und schliefen wir ohne zu bemerkten, dass wir die Landebahn einer Ente erwischt hatten. Diese kam im Sturzflug auf uns zu und bremste nur knapp vorher. Wir hätten uns ja auch entschuldigt, doch die Ente war schneller. Sie machten ihren Ärger dadurch deutlich, dass sie uns direkt vor die Füße kackte. Na toll warum immer wir???

Um unseren Sydneyaufenthalt mit einem Highlight abzuschließen beschlossen wir die Harbourbridge zu überqueren. Noch ein paar schöne Fotos geschossen und die Aussicht genossen und dann ging es auch schon zurück ins Hostel packen für den nächsten Tag.

MELBOURNE

Eine weitere Schnarch reiche Nacht ging zu Ende und wir machten uns am frühen Morgen mit dem Zug auf nach Melbourne. Die Zugfahrt verlief ohne weitere spannende Ereignisse, ausgeschlossen davon ein recht übel riechender Herr, der es pflegte stündlich durch unseren Wagon zu spazieren. Na toll warum immer wir? Außerdem freuten wir uns wie kleine Kinder, als wir unser erstes Känguru sahen. Wir sind also tatsächlich in Australien. Nach 11 Stunden Fahrt wollten wir einfach nur  ein Hostel finden, dass überhaupt ein Zimmer für uns hat.  Tja an diesem Punkt können wir sagen, darüber hätten wir uns keine Sorgen machen müssen. Denn als wir unser Hostel fanden (welches wir  im Internet gefunden hatten), ahnten wir schon, dass es irgendwie anders aussah. Da wir aber tot müde waren, wollten wir einfach nur noch ins Bett, egal in welches, dachten wir….! Eine leicht verwirrte, komisch wirkende Frau öffnete uns und erklärte uns alles. Brav bezahlten wir gleich für zwei Nächte (ja wir waren NAIV).   Die Treppe mit gefühlten 50kg auf dem Rücken hoch gekämpft traf uns der erste Schlag. Der Blick war frei auf unsere Badezimmer. Schimmelnde Dusche, plus irgendetwas Braunes dessen Herkunft auf die Schnelle nicht zu bestimmen war. Achso Türen Fehlanzeige. Naja wird halt nicht geduscht, dachten wir. Der Versuch ins Zimmer zu kommen scheiterte nicht nur, weil wir die Tür nicht aufbekamen, sondern weil wir schon so fix und fertig waren, dass wir dafür keine Ruhe mehr hatten. Ein netter Herr (Beschreibung folgt) half uns die Tür aufzuschließen. Jetzt war alles vorbei. Die Bruchbude Namens 2b/c gab uns den Rest. „Der nette Herr“ folgte uns ins Zimmer und verkündete, dass wir im besten Zimmer gelandet sind, allein schon weil er da auch drin wohnt. JA WOHNT, ALSO GANZ. Uns wurde schlecht.  Schweißausbrüche folgten. „Der Herr“ dessen Namen wir nicht wissen (nicht wissen wollen) machte uns netter Weise die Heizung an, damit wir Mädels es warm haben und verließ das Zimmer. OH MEIN GOTT warum immer wir?? (Kim verzweifelt: „ Wir werden bestraft, wir müssen was getan haben, dass schlimmer ist als Mord!“) Wir schauten uns um, wir hätten es lassen sollen. „Der Herr“ entpuppte sich als ehemaliger Knasti (GIBT ES WAS SCHLIMMERES ALS MORD????) der unter anderen auch Pornos im Zimmer liegen hatte, nichts gegen Pornos, aber wieder ein Blick auf die Heizung und wir ergriffen die Flucht. Es folgte ein Verzweifelter Anruf bei Mama-Silke, die uns riet, das Hostel zu verlassen und uns schnellst möglichst ein Hotel-Zimmer zu suchen. Es war schließlich schon halb Zehn abends und da noch ein Hostel-Zimmer zu finden, in einer uns unbekannten Stadt war undenkbar (oder um es mit Ulis Worten zu sagen: „Kannste knicken!“).  Wir kamen bis zur „Rezeption“. Die „Frau“ schien leicht psychopathisch zu sein und verstand überhaupt nichts und fragte uns mehrmals „What´s the problem!“ Es schien, als wenn sie uns mit ihren Augen töten wollte und lies uns nach geschlagenen zehn Minuten, in den wir ihr verzweifelt versuchten klar zu machen, dass das Hostel ein Drecksloch ist und wir hier weiß Gott nicht schlafen wollen, gehen. Hotel gefunden fix und fertig gingen wir erst mal duschen (der Hostel-Geruch verfolgte uns noch). Völlig müde schliefen wir auf der Stelle ein.

Sorry an alle Melbourne-Bewohner und Liebhaber, wir sind froh, dass es morgen weiter nach Adelaide geht. Vielleicht sieht man diese Stadt ja irgendwann nochmal von einer anderen Seite. Aber erst mal  nur weg hier.

 

Ersten Eindruck nochmal  überdacht, bei einer näheren Analyse Melbournes sind wir zu dem Entschluss gekommen, dass „Melban“ doch eine recht ansehnliche Stadt ist. DOCH unser Herz gehört Sydney!!!

 

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Sa

29

Aug

2009

Bericht 2 / Sydney

Bericht 2: Sydney

Donnerstag

Von ebenfalls „Linksverkehr Rolltreppen“, über australische Ratten, bis hin zum Surfparadies, Sydney hat für jeden was zu bieten.

Guten morgen halb acht in Sydney. Uli und Kim sind schon wieder unterwegs. Und das ist kein Scherz, denn immer noch hängen wir an der deutschen Zeit. Ihr seht wir sind ganz nah mit euch verbunden.

Kaffee geholt und erst mal in UNSEREM Park gefrühstückt, wenn wir die Schokobrötchen von unserem neuen Lieblingsbäcker (s. 1 Bericht) als Nahrung bezeichnen können. An diesem Punkt pflegen wir zu sagen  „Der Hunger treibt´s rein“. So „gut genährt“ stürzten wir uns auf unsere Reiseplanung. Bewaffnet mit Reiseplaner, Australienkarte und viiiiiiel Enthusiasmus ging es bei 20 Grad im Schatten um ca. 9.00uhr an die Arbeit. Zu viele Orte und Sehenswürdigkeiten die wir sehen wollen. Ein Blick in den Geldbeutel, toll wir wollten doch ALLES sehen. Gut okay bleiben Sydney, Melbourne, Adelaide, Kangoroo Island ( jaaa Uli fährt mit dem Schiff, trotz Seekrankheit, Uli mutig, Kim glücklich), Alice Springs (Steine gucken), Cairns, Port Douglas, Mackay, Townsville, Brisbane. Da haben wir uns ganz schön was vorgenommen.

Planung beendet ab geht’s an Strand. Zunächst musste aber geklärt werden wie kommt man dahin? Metro gefunden und zehn Minuten später standen wir am Bondi Junction. Das ist die Metrostation von der aus man zum Beach laufen bzw. mit dem Bus fahren kann. Für alle Frauen zuhause hier gibt’s auch super Shoppingläden. Wieder mal in Eigenregie versuchten wir unser Glück den Weg zum Beach zu finden. Diesmal aber nicht allzu lange, wir haben schließlich dazu gelernt und fragten lieber mal nach wie wir hinkommen. Schließlich nahmen wir den Bus. Australische Busse sind mit Vorsicht zu genießen es ist nie klar, ob sie den Berg runter oder hoch rollen.

Am Ziel angekommen kurzes Schweigen und Einstimmigkeit „WIE SCHÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖÖN“.  Strahlend blaues Wasser und weißer Strand begrüßten uns und sofort war klar, warum der Bondi Beach ein Surfparadies ist. Wir legten uns an den Strand und genossen die Aussicht  in jederlei HinsichtJ.

Bevor wir den Heimweg antraten wollten wir uns zu mindestens die Shoppingmöglichkeiten ansehen, wirklich nur ansehen, versprochen. Nach dem Kim die Rolltreppe fast hinunter stürzte (Kim: „ Kann ja keiner mit rechnen, dass die Rolltreppen auch Linksverkehr haben!“) ging  es zurück ins Hostel. Vom Hunger getrieben wagten wir uns das erste Mal im Dunkel nach draußen (na schön wir geben zu es war erst 19.00Uhr). Bei einem kleinen billigen Italiener gönnten wir uns Essen zum Mitnehmen und wie gewohnt gingen wir in unseren Park. Wir waren nicht allein. Genüsslich aßen wir (endlich mal was warmen Essbares zu Essen unser Magen glaubte es kaum) und plötzlich Schrie Uli drauf los (Kim ist jetzt taub). Halb stehend und zitternd deutet Uli auf ein kleines, graues Tier. Ja hier gibt es auch Ratten. Es schien als hätte die Ratte noch ihre Kollegen gerufen, denn es wurden sichtlich mehr. Und mit jeder neuen Ratte aß Uli schneller. Gerade erst vom Schock erholt (und Kim von ihrem Lachanfall) verließen wir schnellen Schrittes den Park. Plötzlich. Hinter einem Baum. Rote Augen. AAAAARRGGGGH. Die Kreatur beäugte uns und verfolgte uns schließlich bis zur nächsten Ampel. Wir hatten genug und waren heil froh als wir sicher im Hostel waren, wo wir wieder einmal total müde ins Bett fielen.

 

Freitag

Den Freitag mal kurz gehalten. Nachdem wir erfolgreich einen Zug nach Melbourne gebucht haben (Dienstag geht’s los. Geschlagene 11 Stunden durch Australien) wollten wir uns in den Sydney Tower wagen. Vom weiten war Kim fest davon überzeugt, dass das Ding ja überhaupt nicht hoch ist. Kaum standen wir richtig davor wurde sie umgestimmt (Uli: „Sag ich doch, doch riesig“). Frohen Mutes und der quälenden Frage „Leiden wir vielleicht doch unter Höhenangst?!“ Bis zur ersten Etage haben wir es geschafft. Nicht sicher worauf wir uns ein lassen würden (Bilder vom „Freien Fall“) suchten wir das Weite. Stattdessen liefen wir zu unserem Lieblingsplatz der Harbourbridge. Wir genossen die Aussicht, hinter uns die beleuchtete Harbourbrige und links von uns das Opera-House.

Gemütlich ließen wir den Tag ausklingen.

Samstag

Gescheiterter Strandtag wurde zum gemütlichen Hostel-Day!

Eigentlich wollten wir noch mal die Sonne genießen und ein vorläufig letztes Mal zum Bondi- Beach fahren, doch das Wetter machte uns ein Strich durch die Rechnung und so legten wir einen Hostel-Day ein. Gemütlich auf unserem Zimmer hockend schreiben wir euch gerade diesen Bericht und schauen uns die Fotos der letzten Tage an. Später werden wir uns noch mal raus begeben und spazieren gehen.

Wir wünschen euch allen ein schönes Wochenende und freuen uns wie immer über Nachrichten von Daheim.

Eure Kim und Uli

 

 DERZEITGER STAND:

Wie im Bericht schon kurz erwähnt haben wir unsere Route neu geplant. Da auch in Australien die Wirtschaftskrise, wie auch die Autokrise angekommen zu sein scheint, ist ein Autokauf derzeit undenkbar. Werden uns dementsprechend auf öffentliche Verkehrsmittel umstellen müssen. Desweiteren haben wir immer neue Leute kennengelernt, die aufgrund fehlender Jobs wieder nach Hause fahren. Es darf also spannend bleiben, wie lange wir hier wirklich bleiben können. Drückt uns die Däumchen;-).

 

P.s.: Die Rätsels-Lösung…Naaaaaa wer weiß es????????

 WIR. Sherlock Holmes und Miss Marple waren wieder einmal erfolgreich sind wir doch tatsächlich mitten in Chinatown gelandet.

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Mi

26

Aug

2009

WELCOME TO SYDNEY!

Welcome to Sydney

Nach einem langen holprigen mit BUMS  ausgestattet Flug sind wir natürlich fit und munter in Sydney gelandet. Mit vollem Tatendrang haben wir uns auf die Suche zu unserem Hostel WAKE UP! gemacht. Mit einem anderen Backpacker ging zunächst auf die Suche einer günstigen Fahrgelegenheit (Backpacker müssen ja sparen). Metro gefunden ab ging es ins Centrum  (schade doch nicht billig).

In der Central Station angekommen nun die große Frage rechts oder links rum? Mit einem Blick auf die vollbefahrene Straße (man beachte 6.00Uhr morgens). Allgemeines kurzes Schweigen…WUUAAAAHHHH LINKSVERKEHR! Es blieb nur eine Möglichkeit, der Menge folgen.

Gesagt getan. Mit schnellen Schritten über die Ampeln (nicht weil wir wollten bzw. konnten, sondern wir MUSSTEN, lange Ampelgrünzeiten Fehlanzeige). Zwei Straße weiter, denn Betten ganz nah. Oder doch nicht??

Beim Einchecken haben wir die freudige Nachricht erhalten erst um 10.00Uhr auf unser Zimmer zu können. Na toll. Gut machen wir uns auf den Weg Sydney zu erobern. Leider kamen wir nicht weit. Wind, Hunger und Müdigkeit zogen uns in den nächst besten Park. Natürlich musste auch unser Hunger gestillt werden…auf gings zu MC Donalds. Wieder zurück im Hostel. Freude auf die Betten…oder auch nicht. Unser Zimmer wurde erst um 12.00Uhr gereinigt es war 10.00Uhr. Was tun? Und wieder auf ins Großstadtgetümmel. Alle guten Dinge sind drei. Nach einer entspannten Dusche ging es nach zwei Schlaflosen Nächten endlich ins heißersehnte Land der Träume. Die Reise dauerte bis zum nächsten Tag, morgens halb sieben in Sydney (Mittwoch).

Mittwoch

Erste Plan: Frühstückssuche. Plan fehlgeschlagen.

Frühstück zwar gefunden, dazu später. Aber es ging damit nicht zurück ins Hostel, sondern Uli und Kim waren im Erkundungsfieber und erst 8 Stunden später zurück.

Nun aber von vorne.

Nach einer halben Stunde hatten wir unseren vermeintlich guten „Bäcker“ gefunden. Wir hatten folgende Auswahl: grüne Teebrötchen (sie waren auch grün), Chickenbrötchen (whats that??), Hot Dogs auf Süßgebäck (IGITT)…wollt ihr WIRKLICH noch mehr hören? Naja der Hunger lies nach. Schließlich fanden wir aber, sowas wie ein Schokocroissant. Damit bewaffnet, plus Kaffee (die Kassierin hat uns zunächst nicht verstanden, ob wir wirklich wie bestellt einen Kaffee und einen Latte bekommen haben, war nicht feststellbar, schmeckte aber) ging es zu dem am Vortag entdeckten Park. Genüsslich verspeisten wir unser Croissant, bald merkten wir aber,  das Schokocroissant wurde zum SCHOKO ohne Croissant. Der Plan (s.o) wurde verworfen, statt zurück zum Hostel wollten wir direkt zu Harbour-Bridge. Kim und Uli gar nicht dumm, liefen nur ein klein wenig verkehrt herum.  Was so viel heißt, dass wir anstatt den Stadtplan zu benutzen uns selbst vertrauten. Großer Fehler!

3 Stunden später kamen wir zu unserer vermeintlichen Harbour Bridge. Komisch nur das sie nicht aussah wie auf den Fotos und wo verdammt nochmal ist das Opera House??

Okay wir geben es zu uns selbst ist nicht zu vertrauen. Nun kam doch noch der Stadtplan zum Einsatz. Vorbei am Fischmarkt, welch genüsslicher Duft, kamen wir zur Darling Harbour. Erste Pause. Dem Stadtplan folgend ging es gefühlte 10 Stunden, aber zu mindestens geschlagene 2 Stunden durch Sydney. Ihr werdet es kaum glauben, aber wir haben sie tatsächlich gefunden. Also gesehen haben wir sie. Nach einer weiteren halben Stunde Fußmarsch standen wir endlich direkt davor. Nur ein Blick nach rechts und wir sahen auch das Opera House.

Fotos geschossen, Sonne genossen und wieder Hunger gehabt. Ein weiterer Plan ging zu Nichte, denn EIGENTLICH wollten wir erst im Hostel wieder was Essen. Naja die Pommes oder sagen wir die Chips mussten her (auch schon bessere gegessen, die werden hier nämlich nicht gesalzen, aber nicht das wir anspruchsvoll sind oder so). So nun also mit Essen bewaffnet sollte es näher an das Opera House gehen. Wir hatten die Rechnung, ohne die Möwen gemacht. Mit diesen kleinen bösen Biestern kämpften wir um UNSER Essen. Versteckt in einer dunklen Ecke hatten wir den Kampf gewonnen. Es konnte verspeist werden, also die Pommes nicht die Möwen;-).

Das Opera House vom nahen betrachtet und ab ging es in den Royal Botanic Garden. Hier trafen wir auf Sportliche Australier, wie die bei der Mittagssonne laufen können ist uns Schleierhaft und liesen uns unter einem Baum nieder.

Der Rückweg sollte nach 6 Stunden laufen mit dem Bus stattfinden. Die Buspläne, kamen uns aber so rätselhaft vor, sodass wir uns für einen weiteren Fußmarsch entschieden. Weitere eineinhalb Stunden später sind wir wieder auf unserem Zimmer angekommen von dort aus wir gerade diesen ersten Bericht verfassen.

Wie ihr seht gibt es hunderttausend Eindrücke und kleine Erlebnisse die es mitzuteilen gibt. Einen Teil davon habt ihr gerade gelesen und weitere werden recht schnell folgen.

Recht herzlichen Dank für eure Aufmerksamkeit, wir freuen uns sie schon sehr bald wieder begrüßen zu dürfen

Eure Hoheiten Kim und Uli (Queens of Großstadtgetümmel)

 

P.S.: Leute mal ganz ehrlich sind Australier in Wirklichkeit alles ASIATEN??????????

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Mo

24

Aug

2009

Welcome to Singapore

welcome to singapore :) die erste etappe ist gemeistert...gleich gehts auf nach sydney.
liebe gruesse, wir melden uns aus dem land unserer traeume!!

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So

16

Aug

2009

Die Vorbereitungen

Also bevor wir die große Reise starten müssen wir noch so einige Dinge erledigen und natürlich sollt auch ihr wissen wie unsere Vorbereitung so läuft.

Da wir unsere Reise ohne Organisation bestreiten, müssen auch so einige Aufgaben selbst erledigt werden. So beantragten wir unser Visum, Reisepass und internationalen Führerschein selbst. Was man alles so braucht, darüber wunderten wir uns immer wieder.

 Ebenso musste der Flug gebucht werden, wie auch die ersten Nächte in einem Hostel. Die Flugtickets liegen bereit am 23.08. wird unser Flieger um kurz vor Mitternacht den Weg Richtung Sydney antreten. Mit kleinem  Zwischenstopp in Singapur. In Australien werden wir um 5.10Uhr (Ortszeit, 9 Stunden Zeitverschiebung) landen und erst gegen Mittag in unserem ersten Hostel „Wake Up!“ einchecken.

Alles das braucht viele Behördengänge und verdammt viel Geduld. Dies ist aber nun erstmal (Gott-sei-Dank) geschafft. Jetzt beginnt das große Koffer bzw. Rucksack packen. 20kg müssen schließlich gut bedacht sein. Frau braucht schließlich auch einiges an Schuhen und natürlich auch das Lieblings-t-shirt, Lieblingspulli etc. , das lässt sich nicht so einfach entscheiden.

Es stellt sich auch die Frage: Was müssen wir mitnehmen was es in Australien nicht gibt??? Genau an diesem Punkt der Vorbereitungen stehen wir gerade.

Neben dieser schweren Fragestellung stehen auch die ersten bzw. letzten gemeinsamen Abenden mit Freunden und Familien bevor.

Die letzte Woche in Deutschland wird also noch spannend, wir werden sehen was uns noch erwartet.

Es grüßen Kim und Uli

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